Karpaltunnelsyndrom: Symptome, Kribbeln in den Händen und Möglichkeiten zur Linderung

Autor des Artikels: Ing. Andreas Stovicek

Kribbeln in den Fingern, nächtliche Schmerzen in der Hand oder eine nachlassende Griffkraft können auf ein Karpaltunnelsyndrom hinweisen. Die Beschwerden entstehen durch eine Kompression des Mittelnervs im Handgelenk und können sich ohne Behandlung allmählich verschlimmern. Woran erkennen Sie typische Symptome, was können Sie zu Hause ausprobieren und wann sollten Sie ärztliche Hilfe suchen?

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Was ist der Karpaltunnel?

Der Karpaltunnel ist ein enger Durchgang auf der Handflächenseite des Handgelenks. Durch ihn verlaufen die Beugesehnen der Finger und der Mittelarmnerv, auch Medianusnerv genannt. Wird der Raum im Tunnel enger oder schwillt das umliegende Gewebe an, gerät der Nerv unter Druck. Die Folgen können Kribbeln, Taubheitsgefühle, Schmerzen und später auch eine Schwächung der Hand sein.

Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom entwickelt sich in der Regel allmählich. Anfangs treten die Beschwerden nur gelegentlich auf, häufig nachts oder bei Tätigkeiten, bei denen Sie ein Telefon, das Lenkrad oder ein Buch halten. Manchmal verspürt man das Bedürfnis, die Hand auszuschütteln, damit die unangenehmen Empfindungen nachlassen.

Welche Symptome treten beim Karpaltunnelsyndrom auf?

Am häufigsten sind Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und ein Teil des Ringfingers betroffen. Der kleine Finger bleibt typischerweise beschwerdefrei, da er von einem anderen Nerv versorgt wird.

Folgende Beschwerden können auftreten:

  • Kribbeln, Ameisenlaufen oder ein Gefühl elektrischer Impulse in den Fingern,
  • Taubheitsgefühl in den Fingern oder der Handfläche,
  • Schmerzen im Handgelenk und in der Hand, die in den Unterarm ausstrahlen können,
  • stärkere Beschwerden in der Nacht und dadurch bedingtes Aufwachen,
  • schwächere Griffkraft, Ungeschicklichkeit der Hand oder das Fallenlassen von Gegenständen,
  • in einem fortgeschrittenen Stadium anhaltende Empfindungsstörungen und Muskelschwund am Daumen.

Ist jedes Kribbeln in den Händen ein Karpaltunnelsyndrom?

Nein. Kribbeln kann auch mit Überlastung, der Kompression eines anderen Nervs, Beschwerden an der Halswirbelsäule, diabetischer Neuropathie oder Durchblutungsstörungen zusammenhängen. Eine plötzlich auftretende einseitige Taubheit oder Schwäche der Hand – insbesondere zusammen mit einem herabhängenden Mundwinkel, Sprachstörungen, starken Kopfschmerzen oder Schwindel – erfordert sofortige medizinische Hilfe.

Warum entsteht ein Karpaltunnelsyndrom?

Oft lässt sich keine einzelne Ursache feststellen. Das Risiko steigt durch anatomische Veränderungen nach einer Verletzung des Handgelenks, Arthritis und andere entzündliche Erkrankungen, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Übergewicht, Schwangerschaft oder Wechseljahre in Verbindung mit Wassereinlagerungen sowie durch eine erbliche Veranlagung. Wiederholtes Beugen des Handgelenks, kräftiges Greifen und die Arbeit mit vibrierenden Werkzeugen können Beschwerden auslösen oder verschlimmern. Das Arbeiten an einer Tastatur allein ist jedoch nicht automatisch die Ursache des Syndroms.

Wer ist besonders häufig betroffen?

Die Beschwerden können sowohl bei Frauen als auch bei Männern auftreten, sind jedoch bei Frauen häufiger und zeigen sich meist im mittleren oder höheren Lebensalter. Ein erhöhtes Risiko besteht bei Menschen, die wiederholt mit gebeugtem Handgelenk arbeiten, vibrierende Werkzeuge benutzen oder Arbeitsgeräte lange fest umklammern. Auch hormonelle Veränderungen und Wassereinlagerungen können die Beschwerden begünstigen. Deshalb tritt das Syndrom manchmal während der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren auf.

Bei der Arbeit am Computer ist eher eine langfristig ungünstige Handhaltung und Überlastung problematisch als das Tippen selbst. Ein auf einer scharfen Tischkante aufliegendes Handgelenk, eine zu hoch positionierte Tastatur oder eine ungeeignete Maus können bereits bestehende Beschwerden verschlimmern.

Wie erkennt man ein beginnendes Karpaltunnelsyndrom?

Die ersten Anzeichen sind oft unauffällig. Die Hand kribbelt nur gelegentlich, etwa nach längerer Arbeit, beim Autofahren oder im Schlaf. Nach einem Positionswechsel oder dem Ausschütteln der Hand lässt das Gefühl meist nach. Später treten die Beschwerden häufiger auf und können die betroffene Person wiederholt wecken. Die Taubheit kann anhaltender werden und die Feinmotorik verschlechtert sich – beispielsweise beim Schließen von Knöpfen, beim Umgang mit Münzen oder beim Öffnen von Flaschen.

Typisch ist die Verteilung der Beschwerden auf Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und die angrenzende Hälfte des Ringfingers. Kribbeln vor allem der kleine Finger und die andere Hälfte des Ringfingers, kann eher eine Reizung des Ellennervs vorliegen. Schmerzen, die im Nacken oder in der Schulter beginnen und durch den ganzen Arm ziehen, können wiederum mit der Halswirbelsäule zusammenhängen. Diese Unterscheidung dient nur zur Orientierung; eine verlässliche Diagnose stellt der Arzt.

Kann man den Karpaltunnel zu Hause testen?

Im Internet werden häufig einige einfache Tests empfohlen. Beim Phalen-Test werden die Handgelenke gebeugt und die Handrücken aneinandergelegt. Beim Tinel-Test wird über dem Verlauf des Medianusnervs am Handgelenk vorsichtig geklopft. Das Auslösen des typischen Kribbelns kann den Verdacht erhärten. Ein negatives Ergebnis schließt das Syndrom jedoch nicht aus und ein positives Ergebnis bestätigt es nicht allein.

Betrachten Sie solche Selbsttests lediglich als Orientierung. Starker Druck oder langes Verharren in einer unangenehmen Position sind nicht nötig. Treten die Beschwerden wiederholt auf, ist eine fachärztliche Untersuchung sinnvoller als das ständige Wiederholen der Tests.

Was kann Linderung bringen?

1. Halten Sie das Handgelenk in einer neutralen Position

Eine Handgelenkschiene für die Nacht hält das Handgelenk gerade und reduziert den Druck auf den Nerv. Bei leichten bis mittelschweren Beschwerden gehört sie häufig zu den zuerst empfohlenen Maßnahmen. Eine Besserung tritt nicht unbedingt sofort ein; bei regelmäßigem Tragen kann es mehrere Wochen dauern.

2. Reduzieren Sie Tätigkeiten, die die Beschwerden verschlimmern

Machen Sie kurze, häufige Pausen, wechseln Sie die Tätigkeiten und vermeiden Sie langes, kräftiges Greifen. Halten Sie bei der Computerarbeit das Handgelenk gerade, passen Sie die Höhe der Tastatur an und verwenden Sie eine Maus, die Ihre Hand nicht in eine unnatürliche Position zwingt.

3. Üben Sie sanft und ohne die Schmerzen zu verstärken

Ein Physiotherapeut kann Nerven- und Sehnengleitübungen empfehlen. Ihre Wirkung ist individuell und sie sollten kein stärkeres Kribbeln oder Schmerzen auslösen. Verschlimmern sich die Beschwerden während der Übungen, brechen Sie diese ab und lassen Sie sich fachlich beraten.

4. Probieren Sie Kälte oder Wärme aus

Bei Schwellungs- oder Reizgefühlen kann eine kurze Kühlung durch ein Tuch angenehm sein. Andere Menschen bevorzugen Wärme, weil sie die umliegenden Muskeln lockert. Keine der beiden Methoden beseitigt jedoch die eigentliche Kompression des Nervs.

5. Lokale Pflege als Ergänzung

Die Umgebung des Handgelenks kann sanft massiert und mit einem geeigneten Gel oder einer Salbe gepflegt werden. Ein kühlendes CBD-Gel kann bei einem Gefühl der Überlastung angenehm sein. Ein wärmendes CBD-Gel eignet sich eher, wenn Ihnen Wärme guttut. Ein äußerlich angewendetes Produkt kann die Pflege des beanspruchten Handgelenks ergänzen, behandelt das Karpaltunnelsyndrom jedoch nicht und ersetzt weder eine Untersuchung noch die empfohlene Therapie.

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CBD wird im Zusammenhang mit Schmerzen und unangenehmen Empfindungen bei peripherer Neuropathie untersucht. In einer kleinen randomisierten Studie mit 29 Teilnehmenden verbesserten sich nach vierwöchiger äußerlicher Anwendung von CBD einige neuropathische Beschwerden im Vergleich zu Placebo. Die Studie befasste sich jedoch mit peripherer Neuropathie der unteren Gliedmaßen und nicht direkt mit dem Karpaltunnelsyndrom. Aus den Ergebnissen lässt sich daher nicht ableiten, dass CBD ein Karpaltunnelsyndrom behandelt.

Wie können Produkte von Hanf-Gesundheit beim Karpaltunnelsyndrom helfen?

CBD kann die eigentliche Ursache des Karpaltunnelsyndroms – den Druck auf den Medianusnerv im Handgelenk – nicht beseitigen. Durch seine Wirkung auf das Endocannabinoid-System kann es jedoch als Ergänzung der Pflege bei unangenehmen Empfindungen, Schmerzen und zur Unterstützung des allgemeinen Handkomforts eingesetzt werden. Die bisherige Forschung zu CBD bei verschiedenen Schmerzformen liefert interessante Ergebnisse; direkte klinische Belege beim Karpaltunnelsyndrom sind jedoch noch begrenzt. Wir betrachten CBD daher nicht als Behandlung, sondern als eine Möglichkeit der unterstützenden Pflege.

Bei Beschwerden an einer bestimmten Stelle können die bereits erwähnten CBD-Gele eine praktische Wahl sein. Sie werden sanft auf den Bereich des Handgelenks und Unterarms aufgetragen. Eine weitere Möglichkeit sind die beliebten CBD-Pflaster, die CBD nach und nach freisetzen und sich tagsüber bequem anwenden lassen.

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CBD zur inneren Anwendung

CBD-Öle oder -Kapseln wirken auf den gesamten Organismus. Deshalb werden sie häufig als Ergänzung zur Unterstützung von Schlaf, psychischem Wohlbefinden oder des Komforts bei langfristigen Beschwerden gewählt. Doch auch innerlich angewendetes CBD kann einen mechanisch komprimierten Nerv nicht entlasten.

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Ist auch PEA sinnvoll?

PEA, kurz für Palmitoylethanolamid, ist eine körpereigene Substanz, die vor allem im Zusammenhang mit Schmerzen und Nervenreizungen untersucht wird. Auch beim Karpaltunnelsyndrom wurde bereits eine kleinere doppelblinde Studie durchgeführt. Die Einnahme von 600 mg PEA täglich über 60 Tage führte im Vergleich zu Placebo jedoch weder bei den Schmerzen noch bei den Ergebnissen der Nervenuntersuchung zu einer eindeutigen Verbesserung. PEA kann daher als ergänzende Unterstützung für Nervensystem und Regeneration betrachtet werden. Bei Hanf-Gesundheit finden Sie es beispielsweise in den PEA FIT Kapseln.

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Und wie sieht es mit Vitalpilzen aus?

Bei Vitalpilzen wie der Löwenmähne wird eine mögliche Wirkung auf das Nervensystem untersucht. Die bisherigen Ergebnisse stammen jedoch überwiegend aus Labor- und präklinischen Studien. Es gibt keine überzeugenden klinischen Belege dafür, dass Vitalpilze die Beschwerden eines Karpaltunnelsyndroms lindern oder den Druck auf den Medianusnerv reduzieren. Sie können aber als ergänzende Unterstützung in Betracht gezogen werden.

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Praktische Routine für den Tag

Am Morgen

Öffnen und schließen Sie die Hand nach dem Aufwachen mehrmals vorsichtig. Bewegen Sie das Handgelenk nur in einem angenehmen Bereich und ohne ruckartiges Dehnen. Wenn Sie ein wärmendes oder kühlendes Gel verwenden, tragen Sie eine kleine Menge auf die unverletzte Haut auf und beachten Sie die Anwendungshinweise des Herstellers.

Während der Arbeit

Richten Sie Ihren Arbeitsplatz so ein, dass das Handgelenk möglichst gerade bleibt. Die Ellenbogen sollten ungefähr rechtwinklig gebeugt, die Unterarme abgestützt und die Schultern entspannt sein. Wechseln Sie alle 30 bis 60 Minuten kurz die Position, schütteln Sie die Hände aus und variieren Sie Ihre Tätigkeit. Halten Sie das Telefon nicht lange mit nur einer Hand und vermeiden Sie das anhaltende Umklammern schwerer Gegenstände.

Am Abend und in der Nacht

Wenn die Beschwerden Sie wecken, hilft es vor allem, ein Abknicken des Handgelenks im Schlaf zu verhindern. Eine Nachtschiene sollte die Hand gerade halten, darf aber nicht einschnüren oder zusätzliches Kribbeln auslösen. Vor dem Schlafengehen können Sie das Handgelenk kurz kühlen oder wärmen – je nachdem, was Ihnen subjektiv Linderung bringt.

Einfache Übungen für Handgelenk und Hand

Übungen können bei manchen Menschen leichte Beschwerden lindern, funktionieren jedoch am besten als Teil eines umfassenderen Maßnahmenplans. Üben Sie langsam, ohne Schwung und niemals über einen stechenden Schmerz hinweg. Nehmen Kribbeln oder Taubheit zu, brechen Sie die Übung ab.

Hand öffnen und schließen: Spreizen Sie die Finger und schließen Sie sie anschließend locker. Wiederholen Sie die Bewegung fünf- bis zehnmal.

Sanfte Dehnung des Unterarms: Strecken Sie den Arm mit der Handfläche nach unten vor sich aus. Ziehen Sie die Finger mit der anderen Hand vorsichtig zum Körper. Halten Sie nur so weit, bis Sie einen leichten Zug spüren.

Sehnengleiten: Beginnen Sie mit gestreckten Fingern, formen Sie dann nacheinander eine Hakenhand und eine lockere Faust und öffnen Sie anschließend die Hand wieder. Die Bewegung sollte fließend und schmerzfrei sein.

Schultern und Nacken lockern: Ziehen Sie die Schulterblätter mehrmals leicht nach hinten und unten und entspannen Sie die Schultern anschließend. Verspannungen im Oberkörper können unangenehme Empfindungen in der Hand verstärken.

Die genaue Ausführung und eine geeignete Zahl an Wiederholungen sollten Sie idealerweise mit einem Physiotherapeuten besprechen – insbesondere, wenn bei Ihnen bereits ein Karpaltunnelsyndrom oder eine andere Erkrankung der Hand diagnostiziert wurde.

Was ist beim Karpaltunnelsyndrom eher ungünstig?

  • langes Abknicken des Handgelenks beim Schlafen oder Arbeiten,
  • wiederholtes kräftiges Greifen ohne Pausen,
  • das Aufstützen des Handgelenks auf einer harten oder scharfen Kante,
  • intensives Krafttraining der Hand, während sich die Beschwerden verschlimmern,
  • das Hinauszögern einer Untersuchung bei anhaltender Taubheit oder nachlassender Kraft.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Der Arzt fragt, welche Finger kribbeln, wann die Beschwerden auftreten und ob sie den Schlaf oder alltägliche Tätigkeiten beeinträchtigen. Er überprüft das Empfindungsvermögen, die Kraft des Daumens und die Reaktion der Hand auf bestimmte Positionen oder Klopfreize. Ist die Ursache unklar oder muss die Schwere der Nervenkompression bestimmt werden, kann eine elektromyografische Untersuchung folgen, bei der die Nervenleitfähigkeit beurteilt wird. Manchmal werden auch Ultraschall oder weitere Untersuchungen eingesetzt, um andere Ursachen auszuschließen.

Wie wird das Karpaltunnelsyndrom behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach Dauer und Schwere der Beschwerden. Der Arzt orientiert sich in der Regel an der Beschreibung der Symptome und der Untersuchung der Hand. Bei Unklarheiten kann er eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit oder eine Ultraschalluntersuchung empfehlen. Neben Anpassungen im Alltag und einer Schiene kann bei einigen Patienten eine Kortikosteroid-Injektion erwogen werden. Verschlechtert sich der Zustand, besteht eine deutliche Schwäche oder bleibt die konservative Behandlung erfolglos, kann eine Operation empfohlen werden, die den Druck im Karpaltunnel reduziert.

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Vereinbaren Sie einen Arzttermin, wenn Kribbeln oder Schmerzen wiederholt auftreten, Sie aus dem Schlaf wecken, trotz eigener Maßnahmen anhalten oder sich verschlimmern. Warten Sie bei anhaltender Taubheit, einer Schwächung des Daumens, nachlassender Griffkraft oder häufigem Fallenlassen von Gegenständen nicht mit der Untersuchung. Eine langfristige Nervenkompression kann Nerven und Muskeln schädigen. Daher ist es besser, die Ursache rechtzeitig abklären zu lassen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Finger kribbeln beim Karpaltunnelsyndrom?

Am häufigsten sind Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und ein Teil des Ringfingers betroffen. Der kleine Finger ist normalerweise nicht betroffen.

Warum schmerzt der Karpaltunnel vor allem nachts?

Im Schlaf beugen wir das Handgelenk häufig unbewusst. Dadurch können sich der Druck im Karpaltunnel und die Reizung des Nervs verstärken.

Hilft es, die Hand auszuschütteln?

Das Ausschütteln kann kurzfristig Linderung bringen, behebt jedoch nicht die Ursache der Beschwerden.

Hilft CBD beim Karpaltunnelsyndrom?

CBD kann lediglich als Ergänzung bei unangenehmen Empfindungen und zur Pflege der beanspruchten Umgebung des Handgelenks betrachtet werden. Direkte klinische Belege für eine Behandlung des Karpaltunnelsyndroms sind unzureichend.

Kann ein Karpaltunnelsyndrom von selbst verschwinden?

Manchmal ja, insbesondere wenn es mit einer Schwangerschaft oder vorübergehender Überlastung zusammenhängt. Anhaltende, zunehmende oder starke Beschwerden sollten jedoch ärztlich untersucht werden.

Zusammenfassung

Kribbeln in den Händen, nächtliche Schmerzen und eine nachlassende Griffkraft können erste Anzeichen eines Karpaltunnelsyndroms sein. Grundlage der Linderung ist es, das Handgelenk zu schonen, es in einer neutralen Position zu halten und anhaltende Beschwerden rechtzeitig ärztlich abklären zu lassen. Eine Schiene, ergonomische Anpassungen, geeignete Übungen und lokale Pflege können helfen, die Beschwerden zu bewältigen, ersetzen aber weder eine Diagnose noch die Behandlung der Ursache.


 

Quellen

NHS: Carpal tunnel syndrome

Mayo Clinic: Carpal tunnel syndrome – Symptoms and causes

AAOS: Management of Carpal Tunnel Syndrome Clinical Practice Guideline

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