Was ist Cortisol und warum sollten wir es kennen?
Autorin des Artikels: Lucy Garabas
In letzter Zeit taucht Cortisol immer häufiger in verschiedenen Magazinen, Artikeln und manchmal auch in Werbeanzeigen auf. Interessieren Sie sich dafür, was Cortisol eigentlich ist? Dieser Artikel soll Ihnen dabei Klarheit verschaffen.
Außerdem erfahren Sie in diesem Artikel:
- Was ist Cortisol und warum brauchen wir es?
- Was passiert, wenn der Körper zu viel davon hat?
- Woran erkenne ich erhöhtes Cortisol?
- Wie kann man Cortisol auf natürliche Weise senken?
- Zusammenfassung
Was ist Cortisol und warum brauchen wir es?
Cortisol wird oft als „Stresshormon“ bezeichnet. Die meisten Menschen verbinden es mit Erschöpfung, Druck bei der Arbeit oder langanhaltender psychischer Anspannung. Die Wahrheit ist jedoch deutlich komplexer – Cortisol ist für unseren Körper absolut unverzichtbar und ohne es könnten wir nicht richtig funktionieren. Problematisch wird es erst dann, wenn zu viel davon vorhanden ist oder wenn es langfristig erhöht bleibt.
Es wird in den Nebennieren produziert. Seine Hauptaufgabe besteht darin, dem Körper zu helfen, Stresssituationen zu bewältigen.
Wenn wir unter Stress geraten, dann bewirkt dieses Hormon:
- es erhöht den Blutzuckerspiegel (liefert Energie)
- es fördert Wachsamkeit und Konzentration
- es reguliert den Stoffwechsel
- es beeinflusst das Immunsystem
Kurzfristig ist es also sehr nützlich – es hilft uns zu reagieren, Herausforderungen zu meistern und zu überleben.
Was passiert, wenn wir zu viel Cortisol im Körper haben?
Der heutige Lebensstil führt jedoch dazu, dass wir fast ständig unter Stress stehen. Der Körper produziert dann langfristig Cortisol, was negative Folgen haben kann:
- chronische Müdigkeit
- Schlafprobleme
- Gewichtszunahme (vor allem im Bauchbereich)
- geschwächtes Immunsystem
- Ängste und Reizbarkeit
- hormonelles Ungleichgewicht
Langfristig erhöhtes Cortisol kann auch die Verdauung, die Haut und die gesamte Regeneration des Organismus negativ beeinflussen.
Woran erkennt man erhöhtes oder aus dem Gleichgewicht geratenes Cortisol?
Ein aus dem Gleichgewicht geratenes Cortisol zeigt sich oft nicht durch ein einziges eindeutiges Symptom, sondern eher durch eine Kombination unauffälliger Signale, die auf den ersten Blick nicht unbedingt zusammenhängen.
Zu den häufigsten Anzeichen gehören vor allem Müdigkeit am Morgen, innere Unruhe am Abend, Heißhunger auf Süßes oder Salziges (der Körper kompensiert damit oft Stress und Energieschwankungen), häufigere Erkältungen aufgrund einer geschwächten Immunität oder das Gefühl einer „inneren Anspannung“, das auch ohne erkennbaren Grund anhält. Hinzu kommen können auch Konzentrationsprobleme, Stimmungsschwankungen oder die Neigung, Fett im Bauchbereich einzulagern.
Cortisol kann man übrigens auch messen lassen – am häufigsten wird es im Blut gemessen, sehr hilfreich ist aber auch eine Messung aus dem Speichel im Tagesverlauf, die seinen natürlichen Tagesrhythmus zeigt. Gerade dieser ist bei chronischem Stress oft gestört. Es gibt auch Tests aus Urin oder Haaren, die eine langfristige Belastung des Organismus erfassen können.
In der Praxis brauchen die meisten Menschen jedoch keine Tests – der Körper sendet ziemlich klare Signale. Wenn Sie sich in diesen Punkten über längere Zeit wiedererkennen, ist das eher ein Zeichen dafür, dass der Organismus unter chronischem Druck steht, als für ein einmaliges Problem. In einem solchen Fall ist es sinnvoll, sich auf eine Anpassung des Lebensstils zu konzentrieren und die natürliche Regeneration des Körpers zu unterstützen.
Wie kann man den Cortisolspiegel auf natürliche Weise senken?
Die gute Nachricht ist, dass sich der Cortisolspiegel mit relativ einfachen Schritten beeinflussen lässt:
1. Guter Schlaf
Schlaf ist die absolute Grundlage. Schlafmangel erhöht Cortisol und schafft einen Teufelskreis. Wenn Sie Probleme mit dem Einschlafen oder häufigem nächtlichen Aufwachen haben, empfehlen wir, natürliche Tropfen zum Schlafen auszuprobieren, die sehr beim Schlafen helfen und sich positiv auf die REM-Schlafphase auswirken.
2. Regelmäßige Bewegung
Ideal ist eine Kombination aus leichter bis moderater Bewegung – Spaziergänge, Yoga oder Krafttraining ohne Überlastung. Langfristiges Sitzen vor dem Computer, Fernseher oder Handy bringt den Cortisolspiegel nicht ins Gleichgewicht :).
3. Umgang mit Stress
Meditation, Yoga, Atemübungen oder Aufenthalte in der Natur können den Cortisolspiegel deutlich senken und dem Körper helfen, in sein natürliches Gleichgewicht zurückzufinden. Wenn der Stress jedoch langfristig zu stark ist und diese Techniken nicht ausreichen, kann es sinnvoll sein, den Organismus gezielter zu unterstützen – zum Beispiel mit CBD, das auf das Endocannabinoid-System wirkt und zu einer Beruhigung des Geistes sowie zu einer besseren Bewältigung von Stressbelastungen beiträgt. Hanfprodukte können so eine praktische Ergänzung in Situationen sein, in denen der Körper beim „Abschalten“ und Regenerieren Unterstützung braucht.
4. Ausgewogene Ernährung
Ein stabiler Blutzuckerspiegel hilft auch dabei, das hormonelle System einschließlich der Cortisolproduktion zu stabilisieren, weil der Körper keinen plötzlichen Energieschwankungen und Stressreaktionen ausgesetzt ist. Die Grundlage ist daher eine regelmäßige, ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß, gesunden Fetten und komplexen Kohlenhydraten. In diesen Ansatz passen auch Hanflebensmittel ganz natürlich – zum Beispiel Hanfsamen, Öl oder Protein, die reich an hochwertigen Fetten (vor allem Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren) sind und das allgemeine Gleichgewicht des Organismus unterstützen. Dank ihres Nährwertprofils können sie helfen, die Energie über den Tag hinweg stabil zu halten, und eine einfache Möglichkeit sein, die Ernährung mit Stoffen zu bereichern, die für den Umgang mit Stress wichtig sind.
Adaptogene: Helfer gegen Stress
Adaptogene sind Pflanzen, die dem Körper helfen, Stress besser zu bewältigen und den Cortisolspiegel zu regulieren. Zu den bekanntesten gehören:
- Ashwagandha (probieren Sie DIESES Spray mit Ashwagandha)
- Rhodiola (Rosenwurz)
- Ginseng
Diese Stoffe unterstützen das Gleichgewicht des Organismus und helfen dem Körper, in seinen natürlichen Zustand zurückzufinden.
Zusammenfassung
Cortisol ist kein Feind – es ist ein wichtiges Hormon, das uns beim Überleben hilft. Problematisch wird es erst, wenn langfristig zu viel davon vorhanden ist. Der Schlüssel ist Gleichgewicht: guter Schlaf, ein gesunder Lebensstil und gegebenenfalls auch eine passende natürliche Unterstützung.
Wenn Sie nach einem Weg suchen, Stress natürlich und effektiv zu bewältigen, kann die Kombination aus veränderten Gewohnheiten und hochwertigen Produkten wie denen von Hanf-Gesundheit der richtige Schritt sein.
