Ungesättigte Fettsäuren - warum sind sie so wichtig für den Körper?

Autorin des Artikels: Lucy Garabas

 

Sicher haben Sie schon einmal von ungesättigten Fettsäuren gehört. Wenn Sie sich nicht besonders intensiv mit Ihrer Ernährung beschäftigen, wissen Sie vielleicht nur am Rande, dass diese Fettsäuren existieren. Doch haben Sie sich schon einmal die Zeit genommen, darüber nachzudenken, warum sie für unseren Körper so wichtig sind und in welchen Ölen sie enthalten sind? In diesem Artikel fassen wir alles übersichtlich für Sie zusammen. Lesen Sie aufmerksam weiter, denn danach werden Sie ungesättigte Fettsäuren mit ganz anderen Augen sehen!

Zusammenfassung des Artikels:

  • Ungesättigte Fettsäuren gehören zu den wichtigen Nährstoffen, die der Körper nicht in ausreichender Menge selbst bilden kann und deshalb über die Nahrung aufnehmen muss.
  • Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren unterstützen die Gesundheit von Herz, Gehirn und Nervensystem sowie die Immunabwehr und die normale Funktion der Zellen im gesamten Organismus.
  • Für eine optimale Körperfunktion sind nicht nur eine ausreichende Zufuhr, sondern auch ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren entscheidend.
  • Zu den hochwertigen Quellen ungesättigter Fettsäuren zählen Hanföl, Hanfsamen, Fisch, Nüsse, Samen und weitere möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel. 

Omega-ungesattigten-Fettsauren

Was sind ungesättigte Fettsäuren?

Ungesättigte Fettsäuren sind Fettsäuren, deren Moleküle eine oder mehrere Doppelbindungen enthalten. Sie sind bei Raumtemperatur meist flüssig und kommen sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Lebensmitteln vor.

Es gibt zwei Hauptarten ungesättigter Fettsäuren:

  • Einfach ungesättigte Fettsäuren (MUFA): Diese Fettsäuren besitzen eine Doppelbindung in ihrem Molekül. Ein bekanntes Beispiel ist die Ölsäure.
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (PUFA): Diese Fettsäuren enthalten mehr als eine Doppelbindung. Zu den bekanntesten gehören Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. 

ungesattigten-Fettsauren

Warum sind ungesättigte Fettsäuren für den menschlichen Körper so wichtig?

Ein ausgewogenes Verhältnis ungesättigter Fettsäuren im menschlichen Körper ist für die Gesundheit von Herz, Gehirn und Haut sowie für eine stabile Hormonaktivität und ein gut funktionierendes Immunsystem von großer Bedeutung.

 

Konkret erfüllen sie unter anderem folgende Aufgaben:

  • Herzgesundheit: Ungesättigte Fettsäuren, insbesondere Omega-3-Fettsäuren, können dazu beitragen, den Spiegel des „schlechten“ LDL-Cholesterins zu senken und den Spiegel des „guten“ HDL-Cholesterins zu erhöhen. Auf diese Weise unterstützen sie den Schutz des Herz-Kreislauf-Systems. Erfahren Sie mehr über die Wirkung von Hanföl mit CBD auf das Herz.
  • Gesundheit des Gehirns: Omega-3-Fettsäuren sind für die normale Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems besonders bei Säuglingen und Kindern wichtig. Darüber hinaus können sie die kognitiven Fähigkeiten und das Gedächtnis in allen Altersgruppen unterstützen.
  • Entzündungen und Immunreaktion: Ungesättigte Fettsäuren können entzündungsregulierende Eigenschaften besitzen und dazu beitragen, entzündliche Prozesse im Körper zu beeinflussen. Dies kann insbesondere im Zusammenhang mit entzündlichen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis von Bedeutung sein.
  • Gesunde Haut: Ungesättigte Fettsäuren tragen zur Erhaltung der Hautelastizität und einer ausreichenden Feuchtigkeitsversorgung bei. Sie können trockener Haut vorbeugen und ihre natürliche Regeneration unterstützen.
  • Hormonelle Regulation: Einige ungesättigte Fettsäuren sind an der Bildung bestimmter Hormone beteiligt und können eine Rolle bei der Regulation hormoneller Prozesse im Körper spielen.
  • Transportfunktion: Ungesättigte Fettsäuren sind für den Transport fettlöslicher Vitamine wie Vitamin A, D, E und K sowie weiterer Nährstoffe in die Zellen von Bedeutung.

Woran erkenne ich einen Mangel an ungesättigten Fettsäuren?

Ein Mangel an ungesättigten Fettsäuren kann verschiedene Beschwerden und Symptome hervorrufen, die auf ein Ungleichgewicht dieser Nährstoffe im Körper hinweisen können. 

 

Zu den möglichen Anzeichen eines Mangels an ungesättigten Fettsäuren zählen:

  • Trockene oder schuppige Haut
  • Entzündliche Beschwerden
  • Sehprobleme
  • Gedächtnis- oder Konzentrationsprobleme
  • Übermäßige Angstgefühle oder depressive Verstimmungen

Was bedeutet ein ideales Verhältnis ungesättigter Fettsäuren?

Das ideale Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren sollte ungefähr zwischen 1:1 und 1:4 liegen. Das bedeutet, dass Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in einem möglichst ausgewogenen Verhältnis aufgenommen werden sollten. In der typischen westlichen Ernährung liegt dieses Verhältnis jedoch häufig deutlich zugunsten der Omega-6-Fettsäuren. Ursache dafür ist unter anderem der hohe Verzehr von Pflanzenölen und industriell verarbeiteten Lebensmitteln, die reich an Omega-6-Fettsäuren sind.

 

omega-3-6

 

Ein übermäßiger Anteil an Omega-6-Fettsäuren im Verhältnis zu Omega-3-Fettsäuren kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken, da er entzündliche Prozesse im Körper begünstigen und das Risiko verschiedener Erkrankungen, einschließlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erhöhen kann.

 

Deshalb ist es wichtig, auf die eigene Ernährung zu achten und ein möglichst ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren anzustreben. 

 

Dies lässt sich durch Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel erreichen, die reich an diesen Fettsäuren sind.

Hanföl – ein ideales Verhältnis ungesättigter Omega-Fettsäuren

Hanföl enthält ein günstiges Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren. Zudem liefert es GLA, also Gamma-Linolensäure. Diese Fettsäure ist an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt. Im Pflanzenreich gehören Hanföl und Nachtkerzenöl zu den wenigen natürlichen Quellen, die GLA in relevanter Menge enthalten.

 

Für eine optimale Zufuhr ungesättigter Fettsäuren empfehlen wir täglich einen Esslöffel Hanföl.

 

Alternativ können auch Hanfsamen zur Versorgung mit ungesättigten Fettsäuren beitragen. Sie sind ebenfalls reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Auch hier empfehlen wir eine tägliche Menge von etwa einem Esslöffel.

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Eine besonders wertvolle Kombination für das zentrale Nervensystem bietet Hanföl in Fischöl mit CBD. Neben Hanföl enthält das Produkt zusätzlich ungesättigte Fettsäuren aus Fischöl sowie CBD.

Welche Lebensmittel unterstützen ein ausgewogenes Omega-Verhältnis im Körper?

Um eine ausgewogene Zufuhr von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren zu erreichen, ist es sinnvoll, unterschiedliche Lebensmittel in den Speiseplan aufzunehmen, die reich an diesen Nährstoffen sind.

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Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren:

  • Fettreiche Fische: Lachs, Hering, Makrele, Sardinen und Thunfisch
  • Leinsamen und Leinöl
  • Chiasamen
  • Nüsse, insbesondere Walnüsse, Cashewkerne und Mandeln
  • Hanfsamen und Hanföl
  • Rapsöl
  • Sojabohnen
  • Tofu
  • Pflanzenöle wie Raps-, Lein- und Sojaöl

Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Omega-6-Fettsäuren:

  • Pflanzenöle: Maiskeimöl, Sonnenblumenöl, Sojaöl, Traubenkernöl und Avocadoöl
  • Bestimmte Nusssorten: Walnüsse, Paranüsse, Cashewkerne und Pistazien
  • Samen: Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Sesamsamen
  • Hühner-, Rind- und Schweinefleisch
  • Eigelb
  • Reis
  • Vollkorngetreide wie Buchweizen, Quinoa und Hirse 

 

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