Was ist Hanföl und welche Vorteile bietet es?

 Autor des Artikels: Eva Keller

 

Hanföl ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Ernährung, sondern auch ein wertvolles Mittel zur Pflege bei Hautproblemen. Was ist Hanföl, wie wird es gewonnen und welche Vorteile bietet es

 

Es wird bereits seit Jahrtausenden verwendet. Dank seines Gehalts an ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren zählt es zu den wertvollsten pflanzlichen Ölen. Die enthaltenen Fettsäuren gehören zu den essenziellen Fettsäuren, die der menschliche Körper nicht selbst bilden kann und daher über die Nahrung aufnehmen muss. 

 

Auch für Allergiker ist erfreulich, dass Hanföl hypoallergen ist und dazu beiträgt, den natürlichen pH-Wert der Haut auszugleichen.

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Zusammenfassung des Artikels:

  • Hanföl ist eine natürliche Quelle essenzieller Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die eine normale Funktion von Herz, Gehirn und Immunsystem unterstützen.
  • Dank seines ausgewogenen Verhältnisses ungesättigter Fettsäuren zählt es zu den wertvollsten pflanzlichen Ölen und eignet sich für die tägliche Ernährung.
  • Es enthält außerdem Vitamin E und weitere Antioxidantien, die dazu beitragen, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
  • Am häufigsten wird es kalt für Salate, Aufstriche oder Smoothies verwendet, da hohe Temperaturen den Gehalt wertvoller Nährstoffe reduzieren können.

Wirkung von Hanföl

  • Unterstützung des Immunsystems
  • Vorbeugung von Entzündungen
  • Hilft bei Akne, Ekzemen, Pilzerkrankungen, Herpes, Hefepilzen, Verbrennungen und weiteren Hautproblemen
  • Unterstützt die normale Funktion des Verdauungssystems und kann bei Verstopfung helfen
  • Hat eine positive Wirkung auf die Augen
  • Unterstützt die Herzfunktion
  • Kann bei Schmerzen in Muskeln, Gelenken und der Wirbelsäule Linderung bringen und die Regeneration unterstützen
  • Unterstützt den Schutz der Nieren

Ein wertvolles Lebensmittel

Hanföl enthält ein ideales Verhältnis ungesättigter Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese sind in der gewöhnlichen Ernährung häufig nicht in ausreichender Menge enthalten, können vom Körper nicht selbst hergestellt werden und müssen daher über die Nahrung aufgenommen werden.

 

Hanföl lässt sich ähnlich wie andere Öle verwenden, beispielsweise Oliven- oder Sonnenblumenöl. Es eignet sich insbesondere für die kalte Küche, damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Außerdem enthält es einen hohen Anteil an Vitamin E. Dieses wichtige Antioxidans trägt dazu bei, die Zellmembranen vor Schäden durch freie Radikale zu schützen.

 

Sein nussiger Geschmack eignet sich sowohl für süße als auch für herzhafte Speisen. Der Duft ist mild und angenehm. Die Verwendung ist vollkommen sicher, da Hanföl keine psychoaktiven Substanzen enthält und bei verschiedenen Beschwerden unterstützend eingesetzt werden kann.

Wohltuende Hautpflege

Dieses pflanzliche Öl zieht sehr gut ein, sodass sich die Haut nach der Anwendung nicht fettig anfühlt. Durch seine Wirkung auf die Haut trägt Hanföl dazu bei, den Zustand der Hautzellen zu harmonisieren und den pH-Wert der Haut auszugleichen. Gleichzeitig unterstützt es die Erneuerung des natürlichen Schutzfilms und erhöht dadurch die Widerstandsfähigkeit der Haut gegenüber negativen Umwelteinflüssen. Es eignet sich auch für empfindliche und zu Ekzemen neigende Haut.

 

Hanföl hilft insbesondere bei Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte. Es verbessert nicht nur den Zustand der Haut, sondern kann auch Juckreiz lindern. Da es sich um einen natürlichen Stoff handelt, ist es gut verträglich und eignet sich auch für Kinder.

 

Neben den bereits genannten Hautproblemen kann es auch bei der Pflege von Verbrennungen und bei der Wundheilung unterstützend eingesetzt werden.

 

Sehr wirkungsvoll ist es außerdem als Haarmaske.

Wie wird Hanföl verwendet?

Nach den Empfehlungen von Ernährungsexperten benötigt ein gesunder Erwachsener durchschnittlich 7 g Linolsäure pro Tag. Empfohlen werden bis zu 10 g täglich. Dies entspricht etwa 50 bis 60 g Hanfsamen oder 15 bis 20 g Hanföl pro Tag, also etwa 1–2 Esslöffeln.

 

Da es sich um natives, kalt gepresstes Öl handelt, wird es vor allem für die kalte Küche verwendet, beispielsweise für Salate, Nudeln sowie zum Verfeinern von Aufstrichen oder Soßen. Das Öl sollte kühl und dunkel gelagert und innerhalb von etwa sechs Monaten für Lebensmittelzwecke verwendet werden. Anschließend kann es noch weitere drei Monate äußerlich angewendet werden.

 

Die äußerliche Anwendung von Hanföl eignet sich als ergänzende Pflege für Menschen mit Schuppenflechte, Akne sowie trockener oder gereizter Haut. Hanföl spendet der Haut Feuchtigkeit, macht sie geschmeidig und kann die Heilung von Narben oder Verbrennungen unterstützen. Salben mit Hanföl können außerdem Beschwerden im Rücken, in den Muskeln und Gelenken lindern. 

 

Wer ein wirksames Naturprodukt zu Hause haben möchte, trifft mit Hanföl eine gute Wahl. Es kann sowohl innerlich als auch äußerlich von Erwachsenen und Kindern verwendet werden.

Wie wird Hanföl hergestellt?

Hanföl wird durch Kaltpressung aus Hanfsamen hergestellt. Es besitzt einen angenehm nussigen Geschmack und eine kräftig grüne Farbe, die auf einen hohen Chlorophyllgehalt hinweist. Chlorophyll wirkt im menschlichen Körper als Antioxidans, besitzt entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften und unterstützt das Immunsystem.

 

Hanfsamen weisen eine Ölausbeute von etwa 30 % auf. Das bedeutet, dass aus 100 kg Samen ungefähr 30 Liter Hanföl gewonnen werden können. Beim Pressen entsteht außerdem sogenannter Presskuchen. Dieser dient entweder als hochwertiges Futtermittel für Nutztiere, beispielsweise Pferde oder Fische, oder wird fein zu Hanfmehl vermahlen. Mehl aus Hanfsamen ist glutenfrei und daher auch für Menschen mit Zöliakie geeignet.

 

Gepresstes Hanfsamenöl enthält praktisch keine psychotropen Substanzen. Die Samen des Nutzhanfs enthalten THC lediglich in Spuren und können daher keine berauschende Wirkung hervorrufen.

Hanföl BIO vs. konventionell

Im Sortiment von Hanf-Gesundheit finden Sie sowohl BIO-Hanföl als auch eine konventionelle Variante. Der Unterschied liegt weder in der Qualität noch im Geschmack, sondern ausschließlich darin, dass BIO-Hanföl unter den Bedingungen des ökologischen Landbaus erzeugt wurde, während dies bei der konventionellen Variante nicht der Fall ist.

 

Dies spiegelt sich selbstverständlich auch im Endpreis wider, der bei der konventionellen Variante deutlich niedriger ist:

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Vergleich von Hanföl mit anderen Pflanzenölen

Die typische westliche Ernährung enthält im Allgemeinen zu viele Fette, insbesondere gesättigte Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren. Dies kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen und Krebs erhöhen. Das Ersetzen von Lebensmitteln mit einem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren, insbesondere Fleisch- und Milchprodukten, durch Lebensmittel mit einem höheren Anteil essenzieller Fettsäuren, beispielsweise kalt gepresste Pflanzenöle, kann zur Vorbeugung dieser Erkrankungen beitragen und die Behandlung unterstützen.

 

Aufgrund seiner Zusammensetzung gilt Hanföl aus dieser Sicht als besonders ausgewogen.

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