Wie kann man hohen Cholesterin senken?
Autor des Artikels: Andreas Stovicek
Hoher Cholesterinspiegel gehört zu den wichtigsten Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zu denen Herzkrankheiten und Schlaganfall zählen. Die Bedeutung der Kontrolle und Regulierung des Cholesterinspiegels im Körper darf nicht unterschätzt werden, denn ein zu hoher Wert des „schlechten“ LDL-Cholesterins (Low-Density-Lipoprotein) kann das Risiko dieser potenziell lebensbedrohlichen Erkrankungen erhöhen. Im Kampf gegen hohen Cholesterinspiegel greifen viele Menschen zu verschiedenen Methoden – darunter Ernährungsumstellung, Bewegung und medikamentöse Behandlung. Einer der bemerkenswerten Trends im Bereich natürlicher Unterstützung ist das Interesse an Hanf und seinen Derivaten, einschließlich Cannabidiol (CBD).
In diesem Artikel betrachten wir grundlegende Informationen über Cholesterin, seinen Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Möglichkeiten zur Unterstützung bei hohem Cholesterinspiegel – einschließlich solcher, die Hanf und CBD einbeziehen.
Zusammenfassung des Artikels:
- Ein hoher Cholesterinspiegel kann durch eine Anpassung der Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie die Einschränkung von Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum gesenkt werden.
- Auch einige natürliche Stoffe und gesunde Fette können helfen, einen normalen Cholesterinspiegel und die Herzgesundheit zu unterstützen.
- Wenn die Cholesterinwerte langfristig erhöht sind oder weitere gesundheitliche Beschwerden hinzukommen, sollte der Zustand mit einem Arzt besprochen werden.
In diesem Artikel erfahren Sie:
- Was ist Cholesterin?
- Zusammenhang zwischen Cholesterin und Herz
- Wie wird Cholesterin gemessen?
- Wie kann man hohen Cholesterinspiegel senken?
- Wie hilft CBD bei hohem Cholesterinspiegel?
- Was sagen die neuesten Studien?
- Wie nimmt man CBD bei Cholesterin ein?
- Welche Lebensmittel sind geeignet?
- Risikofaktoren und Kontrolle des Cholesterinspiegels
Was ist Cholesterin eigentlich?
Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die für die richtige Funktion des menschlichen Körpers unverzichtbar ist. Es handelt sich um ein Lipid, das in Zellmembranen vorkommt und eine wichtige Rolle bei der Bildung von Hormonen, Vitaminen und Gallensäuren spielt. Cholesterin wird vom Körper selbst produziert, vor allem in der Leber, kann aber auch über die Nahrung aufgenommen werden.
Es gibt zwei Hauptformen von erhöhtem Cholesterin im Blut:
- LDL-Cholesterin (Low-Density-Lipoprotein): Diese Form wird oft als „schlechtes“ Cholesterin bezeichnet, weil ein zu hoher LDL-Wert im Blut zu Ablagerungen an den Arterienwänden führen kann. Dadurch können atherosklerotische Plaques entstehen. Diese Plaques können die Arterien verengen und den Blutfluss beeinträchtigen, was das Risiko für Herzerkrankungen erhöht.
- HDL-Cholesterin (High-Density-Lipoprotein): Diese Form wird als „gutes“ Cholesterin bezeichnet, weil sie überschüssiges Cholesterin aus dem Blut entfernen und zurück zur Leber transportieren kann, wo es verarbeitet und aus dem Körper ausgeschieden wird. Höhere HDL-Werte werden mit einem geringeren Risiko für Herzerkrankungen in Verbindung gebracht.
Das richtige Gleichgewicht zwischen LDL- und HDL-Cholesterin ist wichtig für die Gesundheit von Herz und Gefäßen. Ein hoher LDL-Wert und ein niedriger HDL-Wert können das Risiko für Arteriosklerose und Herzerkrankungen erhöhen. Deshalb ist die Kontrolle des Cholesterinspiegels im Blut und die Erhaltung dieses Gleichgewichts entscheidend zur Vorbeugung von Herzproblemen.

Wie hängt Cholesterin mit dem Herzen zusammen?
Der Zusammenhang zwischen Cholesterin und Herz steht eng mit dem Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung, insbesondere mit Arteriosklerose und Herzerkrankungen. Arteriosklerose ist ein Prozess, bei dem sich Cholesterin und andere Stoffe an den Innenwänden der Arterien ablagern. Dieser Prozess kann die Arterien nach und nach verengen und zur Bildung atherosklerotischer Plaques führen. Die Auswirkungen von erhöhtem Cholesterin auf das Herz lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
- Zu viel LDL-Cholesterin: Ein zu hoher Spiegel des „schlechten“ LDL-Cholesterins im Blut kann dazu führen, dass sich mehr Cholesterin an den Arterienwänden ablagert. Diese Plaques können hart und brüchig werden, was den Blutfluss erschwert und das Risiko für Arteriosklerose erhöht.
- Atherosklerotische Plaques: Diese Plaques, die Cholesterin, Lipide, Kalzium und andere Stoffe enthalten, können nach und nach wachsen und die Gefäße verengen. Wenn ein Plaque aufreißt oder platzt, kann sich ein Blutgerinnsel bilden, das ein Gefäß vollständig blockieren kann. Dies kann zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.
- Einfluss von HDL-Cholesterin: Das „gute“ HDL-Cholesterin hat dagegen die Fähigkeit, überschüssiges Cholesterin aus den Arterienwänden zu entfernen und zurück zur Leber zu transportieren, wo es verarbeitet und aus dem Körper ausgeschieden wird. Höhere HDL-Werte werden mit einem geringeren Risiko für Arteriosklerose und Herzerkrankungen verbunden.
Insgesamt lässt sich sagen, dass ein hoher LDL-Cholesterinspiegel und ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel das Risiko für Arteriosklerose und Herzerkrankungen erhöhen können. Deshalb ist es wichtig, die Cholesterinwerte im Blut zu kontrollieren und Maßnahmen zur Erhaltung des Gleichgewichts zu ergreifen.
Wie wird Cholesterin gemessen?
Cholesterin wird durch einen Bluttest gemessen, der als „Lipidprofil“ oder „Cholesterintest“ bekannt ist. Dieser Test dient dazu, die Werte verschiedener Blutfette zu bestimmen, darunter Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin und Triglyceride.
Hier ist eine kurze Beschreibung des Ablaufs:
- Vorbereitung: Vor dem Test ist meist keine besondere Vorbereitung notwendig. Der Arzt oder Labormitarbeiter kann Sie jedoch bitten, nüchtern zu erscheinen – in der Regel 9 bis 12 Stunden vor dem Test.
- Blutentnahme: Der Arzt oder eine Pflegekraft entnimmt eine Blutprobe mit einer Spritze, meist im Bereich des Arms oder Ellenbogens.
- Analyse der Probe: Die Blutprobe wird ins Labor geschickt, wo die Werte verschiedener Lipide analysiert werden – Gesamtcholesterin, LDL, HDL und Triglyceride.
- Ergebnisse: Nach der Analyse erhalten Sie die Ergebnisse des Lipidprofils, die der Arzt im Zusammenhang mit Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand und Ihren Risikofaktoren bewertet.
Wie kann man hohen Cholesterinspiegel senken?
Ein erhöhter Cholesterinspiegel kann auf verschiedene Weise gesenkt werden – sowohl durch Änderungen des Lebensstils als auch durch konventionelle Behandlung.
Ernährungsumstellung:
- Reduzierung gesättigter Fettsäuren: Begrenzen Sie den Verzehr von Lebensmitteln mit hohem Anteil an gesättigten Fetten, wie fettreiches Fleisch, frittierte Speisen und fettreiche Milchprodukte. Ersetzen Sie sie durch Lebensmittel mit geringerem Gehalt an gesättigten Fettsäuren, zum Beispiel Geflügel, Fisch, Nüsse und Samen.
- Mehr Ballaststoffe: Essen Sie Lebensmittel, die reich an löslichen Ballaststoffen sind, wie Haferflocken, Vollkornbrot und Hülsenfrüchte. Ballaststoffe können helfen, den LDL-Cholesterinspiegel zu senken.
- Transfette einschränken: Transfette sind künstliche Fette, die häufig in industriell verarbeiteten Lebensmitteln vorkommen. Eine Reduzierung ihres Verzehrs kann helfen, den LDL-Cholesterinspiegel zu senken.
- „Gesunde“ Fette aufnehmen: Bauen Sie „gesunde“ Fette in Ihre Ernährung ein, etwa ungesättigte Fettsäuren aus Olivenöl, Avocado, Nüssen und Fisch wie Lachs oder Thunfisch.
- Körperliche Aktivität: Regelmäßige Bewegung kann helfen, den HDL-Cholesterinspiegel zu erhöhen und den LDL-Cholesterinspiegel zu senken. Empfohlen werden mindestens 150 Minuten moderat intensive Bewegung pro Woche.
- Gewichtsreduktion: Der Abbau von überschüssigem Körperfett kann den LDL-Cholesterinspiegel senken und den HDL-Cholesterinspiegel erhöhen.
- Alkohol und Tabak einschränken: Dies hilft, das Risiko für Herzerkrankungen und negative Auswirkungen auf das Lipidprofil zu verringern.
- Medikamentöse Behandlung: In manchen Fällen kann eine medikamentöse Behandlung zur Senkung des Cholesterinspiegels notwendig sein, insbesondere wenn die Werte zu hoch sind und sich durch den Lebensstil nicht ausreichend beeinflussen lassen. Medikamente wie Statine oder Fibrate kann ein Arzt verschreiben.
Wie hilft CBD bei hohem Cholesterinspiegel?
Hanf wirkt im Endocannabinoid-System (ECS), das jeder Säugetierorganismus besitzt. Dieses System enthält CB1- und CB2-Rezeptoren.
Der CB1-Rezeptor reguliert unter anderem den reversen Cholesterintransport (RCT). RCT ist ein Prozess, bei dem der Körper den Cholesterinspiegel reguliert, überschüssiges Cholesterin entfernt und es zur Leber transportiert.
Ein weiterer Weg, wie CBD zur Cholesterinregulierung beitragen kann, sind seine entzündungshemmenden Eigenschaften. Chronische Entzündungen gelten als Faktor, der zur Entstehung eines hohen Cholesterinspiegels und weiterer Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen kann. Es wurde gezeigt, dass CBD durch die Interaktion mit Rezeptoren im ECS entzündungshemmende Effekte haben kann, was helfen kann, Entzündungen im Körper zu reduzieren.
CBD kann den Cholesterinspiegel auch indirekt beeinflussen, indem es möglicherweise die Gewichtsregulation unterstützt. Übergewicht und Adipositas gehören zu den Risikofaktoren für erhöhte Cholesterinwerte. CBD kann beim Abnehmen unterstützen, indem es die Umwandlung von weißem Fett in braunes Fett fördert, das im Körper leichter als Energiequelle verbrannt wird.
CBD zeigte außerdem Potenzial bei der Reduzierung von Angst und Stress, die häufig mit ungesunden Lebensgewohnheiten verbunden sind. Durch die Linderung von Angst und Stress kann CBD indirekt zur Regulierung des Cholesterinspiegels beitragen, indem es gesündere Gewohnheiten unterstützt.
Auch wenn CBD vielversprechend zur möglichen Unterstützung beim Umgang mit Cholesterin beitragen kann, sollte es nicht als eigenständige Behandlung betrachtet werden. Wichtig ist ein ganzheitlicher Ansatz bei der Regulierung des Cholesterinspiegels – einschließlich gesunder Ernährung, regelmäßiger Bewegung und ärztlicher Empfehlungen. Vor der Einnahme von CBD oder anderen Nahrungsergänzungsmitteln wird empfohlen, einen Arzt zu konsultieren.
Was sagen die neuesten Studien über CBD und Cholesterin?
Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass CBD einen interessanten Einfluss auf den Cholesterinstoffwechsel und die allgemeine Herz-Kreislauf-Gesundheit haben kann. Eine klinische Studie aus dem Jahr 2020 zeigte beispielsweise, dass übergewichtige Menschen, die täglich 15 mg CBD einnahmen, eine Verbesserung des HDL-Cholesterinspiegels („gutes“ Cholesterin) verzeichneten. Die Teilnehmer berichteten zugleich von besserem Schlaf und besserem Umgang mit Stress – Faktoren, die sich ebenfalls positiv auf die Herzgesundheit auswirken können.
Weitere Forschungen zeigten, dass CBD im Körper sehr komplex wirkt. Wissenschaftler stellten fest, dass es den Fettstoffwechsel, oxidativen Stress und entzündliche Prozesse im Organismus beeinflusst. Gerade die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD gelten heute als einer der Hauptgründe, warum es im Zusammenhang mit Herz und Gefäßen so stark im Fokus steht.
Eine neuere Studie aus dem Jahr 2024 weist jedoch gleichzeitig darauf hin, dass die Wirkung von CBD auf Cholesterin nicht völlig eindeutig ist. In einigen Modellen beeinflusste CBD nämlich auch die Aufnahme von Cholesterin im Darm. Fachleute betonen deshalb, dass weitere Forschung notwendig ist, um genau zu zeigen, wie CBD bei langfristiger Einnahme und bei verschiedenen Personengruppen wirkt.
Insgesamt deuten die bisherigen Forschungsergebnisse jedoch darauf hin, dass CBD eine gesunde Balance im Organismus unterstützen, beim Umgang mit Stress helfen und zu normalen Stoffwechselprozessen im Zusammenhang mit Cholesterin beitragen kann. Es handelt sich jedoch nicht um einen Ersatz für die Behandlung von hohem Cholesterinspiegel, sondern eher um eine natürliche Ergänzung, die Teil eines gesunden Lebensstils sein kann.
Wie nimmt man CBD bei hohem Cholesterinspiegel ein?
Gehen Sie bei der Dosierung immer vorsichtig vor. Der Schlüssel liegt darin, langsam und schrittweise zu beginnen.
Es ist wichtig zu wissen, dass CBD nicht bei jedem Menschen gleich wirkt und jeder seine ideale Dosierung etwas anders finden muss. Eine Dosierung zur Unterstützung bei Cholesterin kann bei einem Kind anders sein als bei einem erwachsenen Mann.

Ausgehend von der klinischen Studie aus dem Jahr 2020, über die wir oben gesprochen haben, empfehlen wir auch eine vorsichtige Dosierung. Für CBD zur Unterstützung bei hohem Cholesterinspiegel bei Erwachsenen empfehlen wir, mit 15 mg CBD täglich zu beginnen.
Die Dosierung kann erhöht werden, falls der gewünschte Effekt nicht eintritt. Wir empfehlen eine regelmäßige Einnahme über mindestens 4–6 Wochen, da sich der Einfluss von CBD auf den Fettstoffwechsel schrittweise zeigt.
Welche Lebensmittel sind gut zur Kontrolle des Cholesterinspiegels?
Lebensmittel, die für die Kontrolle des Cholesterinspiegels vorteilhaft sind, sind meist solche, die helfen, den „schlechten“ LDL-Cholesterinspiegel zu senken und den „guten“ HDL-Cholesterinspiegel zu erhöhen. Zu den als hilfreich geltenden Lebensmitteln gehören:
- Haferflocken: Hafer enthält den löslichen Ballaststoff Beta-Glucan, der helfen kann, den LDL-Cholesterinspiegel zu senken.
- Vollkornprodukte: Vollkornlebensmittel sind reich an Ballaststoffen, die helfen können, den LDL-Cholesterinspiegel zu senken.
- Nüsse: Mandeln, Haselnüsse und Walnüsse sind reich an ungesättigten Fetten, die gut für das Herz sind. Denken Sie jedoch daran, dass Nüsse kalorienreich sind und in Maßen verzehrt werden sollten.
- Fisch: Thunfisch, Lachs, Makrele und Hering sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken und Triglycerid- sowie LDL-Cholesterinwerte senken können.
- Olivenöl: Enthält gesunde ungesättigte Fette und Antioxidantien, die zur Senkung des LDL-Cholesterins beitragen können.
- Hanföl und Hanfsamen: Sie helfen, einen normalen Cholesterinspiegel im Blut zu erhalten und tragen zu einer normalen Funktion von Herz und Gefäßsystem bei.
- Hülsenfrüchte: Erbsen, Bohnen und Linsen sind reich an löslichen Ballaststoffen und Eiweiß und können helfen, den LDL-Cholesterinspiegel zu senken.
- Obst und Gemüse: Sie enthalten wenig Fett und sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Antioxidantien. Der Verzehr von buntem Obst und Gemüse unterstützt die allgemeine Herzgesundheit.
- Grüner Tee: Enthält Catechine, die helfen können, den LDL-Cholesterinspiegel zu senken.
- Avocado: Reich an gesunden ungesättigten Fetten und Ballaststoffen, kann sie helfen, den LDL-Cholesterinspiegel zu senken.
- Sellerie und Apfelsaft: Natürliche Möglichkeiten zur Unterstützung eines normalen Cholesterinspiegels.
Sind Medikamente gegen Cholesterin notwendig?
Ob Medikamente zur Senkung des Cholesterinspiegels notwendig sind, hängt von mehreren Faktoren ab – darunter die Cholesterinwerte, Risikofaktoren für Herzerkrankungen und der allgemeine Gesundheitszustand der jeweiligen Person. Für manche Menschen sind Medikamente unverzichtbar, während bei anderen eine Ernährungs- und Lebensstilumstellung ausreichen kann.
Interessant ist auch, dass eine neuere Studie aus dem Jahr 2023 auf einen störenden Einfluss von Statinen auf das Endocannabinoid-System hinweist, was typische Nebenwirkungen wie Muskelschwäche und Schmerzen erklären könnte. Dies ist einer der Gründe, warum viele Menschen ergänzende oder alternative Unterstützung durch natürliche Präparate wie CBD suchen.
Risikofaktoren für Cholesterin
Risikofaktoren für erhöhtes Cholesterin können verschiedene genetische, lebensstilbedingte und gesundheitliche Faktoren umfassen, die den Spiegel des „schlechten“ LDL-Cholesterins im Blut erhöhen können.
- Vererbung: Die Genetik spielt eine wichtige Rolle beim Cholesterinspiegel.
- Ernährungsgewohnheiten: Der Verzehr von Lebensmitteln, die reich an gesättigten Fetten und Transfetten sind, kann den LDL-Cholesterinspiegel erhöhen.
- Bewegungsmangel: Ein sitzender Lebensstil kann zu Übergewicht führen und das Risiko für hohen Cholesterinspiegel erhöhen.
- Übergewicht und Adipositas: Können den LDL-Cholesterinspiegel erhöhen und den HDL-Cholesterinspiegel senken.
- Rauchen: Senkt den HDL-Cholesterinspiegel und erhöht das Risiko für Herzerkrankungen.
- Diabetes: Menschen mit Diabetes haben häufig einen gestörten Fettstoffwechsel und eine Tendenz zu höheren LDL-Cholesterinwerten.
- Stress: Langfristiger Stress kann sich negativ auf den Cholesterinspiegel auswirken.
- Alter und Geschlecht: Mit zunehmendem Alter kann der Cholesterinspiegel steigen, insbesondere bei Männern. Nach der Menopause haben Frauen tendenziell höhere LDL-Cholesterinwerte.
- Alkohol: Übermäßiger Konsum kann den Triglyceridspiegel erhöhen und das Lipidprofil negativ beeinflussen.
- Andere Erkrankungen: Schilddrüsenunterfunktion oder Nierenerkrankungen können den Cholesterinspiegel beeinflussen.
Wie oft sollte man den Cholesterinspiegel kontrollieren?
Wie häufig der Cholesterinspiegel überprüft werden sollte, sollte individuell vom Arzt anhand des Gesundheitszustands, Alters, der Risikofaktoren und der Familienanamnese festgelegt werden. Allgemein gelten jedoch folgende Empfehlungen:
- Vorsorgeuntersuchungen: Die meisten Ärzte empfehlen, den Cholesterinspiegel im Rahmen regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen überprüfen zu lassen.
- Kinder und Jugendliche: Eine Kontrolle wird empfohlen, wenn in der Familie hoher Cholesterinspiegel oder Herzerkrankungen vorkommen – frühestens zwischen dem 9. und 11. Lebensjahr.
- Erwachsene: Für Personen ohne ausgeprägte Risikofaktoren wird eine Kontrolle alle 4–6 Jahre empfohlen. Bei vorhandenen Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes, Adipositas oder familiärer Vorbelastung meist einmal jährlich oder häufiger.
- Ältere Menschen: Besonders Personen mit diagnostizierten Herz- oder Gefäßerkrankungen wird eine regelmäßige Kontrolle des Cholesterinspiegels empfohlen.
