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Epilepsie ist eine ernste Krankheit, bei der Menschen Anfälle erleiden. Was ist zu tun, wenn die Anfälle wiederkommen und stärker und häufiger werden? Immer mehr Menschen suchen dann nach alternativen Behandlungsmethoden und sind auch an CBD interessiert. Wie sieht es mit CBD Hanföl und Epilepsie aus? Wir erklären Ihnen alles ganz genau und fügen unsere persönlichen Erfahrungen hinzu.

Wie CBD bei Epilepsie wirkt

CBD ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, das im Endocannabinoid System wirkt, um Wirkungen im menschlichen Körper auszulösen. Grundsätzlich lassen sich bei der Behandlung von Epilepsie Wirkmechanismen beobachten, die zu einer Besserung der Symptome des Patienten führen. Zunächst einmal ist Hanf antikonvulsiv (krampflösend). Ein weiterer Vorteil sind die neuroprotektiven (schützende Wirkung auf das Nervensystem) Eigenschaften von Hanf. 

Den verfügbaren Studien zufolge:

  • CBD beeinflusst den Gamma-Aminobuttersäure (GABA)-Spiegel, dessen niedrige Werte mit Krampfanfällen in Verbindung gebracht werden. CBD reduziert die Absorption von GABA, was wiederum zu einem Anstieg des GABA-Spiegels im Gehirn führt. 
  • CBD stabilisiert die Funktion der Ionenkanäle im Körper (die gleiche Wirkung wie einige Antiepileptika). Die ordnungsgemäße Funktion dieser Kanäle ist für eine gute Gewebe- und Organfunktion unerlässlich.
  • CBD verändert die Art und Weise, wie die Nervenzellen im Gehirn miteinander kommunizieren und andere Substanzen aufnehmen. Infolgedessen kann CBD die Wirksamkeit anderer Medikamente zur Behandlung von Epilepsie verstärken.

Wie dosiert man CBD bei Epilepsie?

Im Folgenden wird die empfohlene Dosierung eines für die Epilepsiebehandlung zugelassenen CBD-Medikaments beschrieben: Epidiolex ist eine orale Lösung, d. h. es handelt sich um eine Flüssigkeit, die in den Mund gegeben wird. Die Dosierung von Epidiolex hängt von Faktoren wie dem Körpergewicht und der Schwere der Symptome ab.

In der Regel wird die folgende Dosierung für Epidiolex auf der Grundlage des Körpergewichts Ihres Kindes empfohlen:

Anfangsdosis: 2,5 Milligramm pro Kilogramm (mg/kg) zweimal täglich durch den Mund eingenommen = 1 Tropfen CBD Öl 5% pro 1 kg Körpergewicht des Patienten
Erhaltungsdosis: 5 mg/kg, zweimal täglich durch den Mund eingenommen = 2 Tropfen 5%iges CBD-Öl pro 1 kg Körpergewicht des Patienten
Maximale Dosis: 10 mg/kg zweimal täglich durch den Mund eingenommen = 4 Tropfen 5%iges CBD-Öl pro 1 kg Gewicht des Patienten

Für CBD Öl 10% gilt: Anfangsdosis = 1 Tropfen pro 2 kg Patientengewicht, Erhaltungsdosis = 1 Tropfen pro 1 kg Patientengewicht und die Höchstdosis beträgt zwei Tropfen CBD 10% pro 1 kg Patientengewicht.
Es ist jedoch wichtig, dass Sie die Anweisungen Ihres Arztes bezüglich der Dosierung befolgen.

Lesen Sie mehr über: Hanföl Anwendung und Dosierung. Über die CBD Dosierung im Allgemeinen.

Studien zur Wirkung von CBD gegen Epilepsie

Tierstudien von bekannten Wissenschaftlern: Shirazizand et al. 2013, Jones 2012, 2011, klinische Studien (Cunha et al. 1980) und Erfahrungsberichte von Menschen zeigen das hohe Potenzial von CBD bei der Behandlung von Epilepsie.

CBD und Epilepsie - eine klinische Studie

In der ersten Phase der einzigen bisher veröffentlichten klinischen Studie wurden 8 gesunden Freiwilligen täglich 3 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht über 30 Tage verabreicht.

Eine andere Gruppe von 8 Freiwilligen erhielt identische Kapseln, jedoch nur mit Glukose als Placebo. Bei allen wurden anschließend wöchentlich neurologische und körperliche Tests, Urin- und Blutanalysen, EKGs und EEGs durchgeführt. In der zweiten Phase der klinischen Studie wurden 15 Patienten, bei denen generalisierte epileptische Anfälle diagnostiziert wurden (epileptische Aktivität, die die gesamte Großhirnrinde beider Hemisphären betrifft), nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede von ihnen erhielt dann 200-300 mg CBD pro Tag oder ein Placebo. Das Experiment dauerte 4,5 Monate.

Während des Versuchs erhielten die Patienten gleichzeitig auch die üblichen verschriebenen Epilepsiemedikamente, die jedoch nicht zur Kontrolle der Krankheitssymptome beitrugen. Alle Patienten und Freiwilligen haben das verabreichte CBD ohne Abhängigkeit, Gegenanzeigen oder Nebenwirkungen vertragen, wie die durchgeführten Tests und Analysen zeigen.

Das Ergebnis der Studie lautet wie folgt: 4 der 8 Patienten, denen CBD verabreicht wurde, blieben während der Studie anfallsfrei, und bei den anderen 3 Patienten trat eine deutliche Verbesserung ihres Zustands ein. Bei einem der 8 Patienten wirkte CBD nicht. Bei 6 Patienten in der Placebogruppe veränderte sich ihr Zustand nicht, und bei einem Patienten trat eine deutliche Verbesserung ein.

CBD und epileptische Anfälle im Tierversuch

Experimente an Mäusen haben gezeigt, dass CBD Anfälle reduziert, die durch die Verabreichung von Pentylentetrazol (PTZ) und Elektroschocks ausgelöst werden (Shirazizand et al. 2013). CBD zeigte auch antiepileptische Wirkungen in zwei anderen Anfallsmodellen bei Tieren (Jones et al. 2012).

Im Anfallsmodell reduziert CBD signifikant den Prozentsatz der Tiere, die die schwersten Anfälle erleiden. Bei Anfällen im Penicillin-Modell reduziert CBD den Anteil der Tiere, die aufgrund von Anfällen sterben.

Auch der Anteil der tonisch-klonischen Anfälle bei den getesteten Tieren wurde durch CBD deutlich reduziert.

Weitere vielversprechende Studien

Nach weiteren Forschungen der Universität Reading zeigt CBD anti-epileptische Wirkungen in Tiermodellen von Schläfenlappenanfällen (Jones et al. 2011).

Es wurde auch festgestellt, dass Hanf besonders schwere Anfälle teilweise besser lindern kann als herkömmliche Medikamente (z. B. Phenobarbital). Patienten, die regelmäßig in einen "Status epilepticus" fallen, d. h. Anfälle, die länger als fünf Minuten dauern, könnten daher von einer Hanfbehandlung profitieren.

Nebenwirkungen von CBD bei Epilepsie

Während der klinischen Studien, die mit Epidiolex durchgeführt wurden, traten bei einigen Teilnehmern Nebenwirkungen auf, darunter:

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • verminderter Appetit
  • Müdigkeit
  • Fieber
  • Schläfrigkeit
    Wenn eines der oben genannten Symptome auftritt, ist es ratsam, die Einnahme von CBD zu beenden.

Echte Erfahrung mit Epilepsie 

Tommy leidet seit dem 12. Lebensjahr (1994) nach einem Sturz vom Pferd an Epilepsie. Die Antiepileptika helfen nur bedingt. Es traten immer wieder Auren und Absenzen auf, also Vorboten eines epileptischen Anfalls auf.

Da wusste er zum Teil nicht wo er war, was er da wollte, kurzum ihm fehlte auch immer ein Stück Erinnerung. Klinikaufenthalte in 3 angeblich Spezialkliniken für Epilepsie, bis hin zur ältesten Klinik Europas, der Charite brachten keinen Erfolg, im Gegenteil, es wurden immer andere Medikamente ausprobiert, mit verheerenden Nebenwirkungen, wie Geräusche im Kopf, ähnlich dem Tinitus, aber im Hinterkopf, Dauererektionen, Zwang, sich ständig das Gesicht mit Wasser zu befeuchten, überhaupt kein Hungergefühl mehr und bis zu 4 Liter Flüssigkeitsbedarf am Tag. Dann kamen, und das bekommen ca. 20% der Epileptiker, psychogene Anfälle. Die begannen immer, wenn Tommy Stress hatte, anstrengende Gespräche führen musste, in größeren Menschenansammlungen, wie z.B. volle Supermärkte ùsw.

Der Verlauf der Krankheit

Er schlug sich mit der rechten Handkante auf den Oberschenkel, verdrehte die Augen, ging zu Boden und schlug mit Armen und trat mit den Beinen um sich. Ich musste schnell alles, woran er sich verletzen konnte, beiseite räumen. Zum Schluss hat er eine Art Schwimmbewegungen ausgeführt und dabei schrecklich geschrien. Das war für Tommy und mich die Hölle, weil er alles bewusst erlebt hat und ich es mit ansehen musste, ohne helfen zu können.

Da ich Tommys Krampfanfälle nie unterbrechen konnte, habe ich gefühlte 30-40 mal den Notarzt gerufen oder Tommy selbst in die Rettungsstelle gefahren, da auch Anfälle während Autofahrten vorkamen.

Da die Ärzte beim letzten Klinikaufenthalt ratlos waren und seine Medikamente höher dosieren und die Nahrungsergänzungsmittel am liebsten absetzen wollten, haben wir die vorzeitige Entlassung verlangt. Er hatte in der Klinik mehr Anfälle als zu Hause und hat sich die Arme blau und die Schienbeine blutig geschlagen.

CBD - ein Wendepunkt in Tommys Leben

Das war der 23.06.2016, ein Wendepunkt in Tommys Leben, denn da hat er zum ersten mal CBD Öl 5% genommen und hatte von da an bis heute noch keinen einzigen Anfall, keine Auren, keine Absencen, keine Epilepsie und auch keine psychogenen Anfälle.

Es ist wie ein Wunder, einfach weg, nichts mehr. Ich bin so erleichtert und dankbar.

Tommy berichtete mir voll Freude, dass er wieder träume und sich auch an seine Träume erinnern kann.

Weiterhin berichtete er mir erst gestern, dass langsam auch Erinnerungen an seine Jugendzeit und Kindheit wiederkommen. Alles in allem ein voller Erfolg. Vielen Dank an Euch, die Ihr Euch mit einem sehr alten und bewährten Mittel aus der Apotheke Gottes befasst und so vielen Menschen helfen könnt.

Diese Ausführungen sollen auch andere Menschen ermuntern, Hanföl mal zu probieren, um ihre Leiden zu lindern und vor allen Dingen Selbstverantwortung für sich selbst zu übernehmen und nicht komplett aus der Hand zu geben. Jeder ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich.

Entschuldigung wegen der Länge meiner Ausführungen, aber ich wusste nicht, was ich weglassen sollte.

Liebe Grüße aus Oranienburg im Bundesland Brandenburg

Tommy K. und Barbara R.


Autorin des Artikels:

Eva ist externe Beraterin von Hanf Gesundheit und ist zugleich für B2B und Großhandel innerhalb der DACH Region zuständig. Ihre Begeisterung, Arbeitsamkeit und Verantwortlichkeit hilft der Firma und dem Hanfmarkt voran. Sie hilft Ihnen gerne auch mit Ihren Fragen zum Thema Hanf. 

Wenn Sie Fragen zur Verwendung von CBD für Kinder oder Erwachsene haben, hilft Eva Ihnen gerne weiter. Sie können sie per Telefon: 0049 5645 788 7877 oder E-Mail: eva@hanf-gesundheit.de kontaktieren.

Geschrieben von Lucie Kavalirova
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