Atemnot bei Pferden – wie kann Hanf helfen?

Autorin des Artikels: Lucie Garabášová

Equines Asthma gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen erwachsener Pferde. Entscheidend ist kein einzelnes Wundermittel, sondern ein durchdachtes Haltungs- und Fütterungsmanagement: vor allem saubere Luft im Stall, hochwertiges Futter und die Zusammenarbeit mit dem Tierarzt. Hanfkraut kann als Ergänzung der Betreuung infrage kommen. Schauen wir uns an, was wir darüber wissen und welche Erfahrungen aus der Praxis es gibt.

In diesem Artikel erfahren Sie:

Warum ist Atemnot bei Pferden heute so häufig?

Das Pferd ist für ein Leben im Freien geschaffen: Es atmet frische Luft und grast mit gesenktem Kopf. Die moderne Haltung mit Box, Heu, Stroh und geschlossenen Fenstern im Winter bringt ihm dagegen Staub, Schimmelsporen und Ammoniak direkt vor die Nase.

Bei Pferden, die in Boxen gehalten und mit Heu gefüttert werden, wird die Häufigkeit der schweren Asthmaform in nördlichen Regionen auf etwa 20 % geschätzt. Mildere Formen, die vor allem durch Leistungseinbußen und gelegentlichen Husten auffallen, betreffen Studien zufolge einen noch größeren Teil der Pferde – oft, ohne dass die Besitzer es bemerken.

Woran erkennt man Atemnot?

Tierärzte sprechen bei diesem Krankheitsbild heute von equinem Asthma und unterscheiden zwei Formen:

  • Leichtes bis mittelschweres Asthma kann in jedem Alter auftreten, auch bei jungen Sportpferden. In Ruhe atmet das Pferd normal, hustet aber gelegentlich, zeigt Schleim in den Atemwegen oder ist weniger leistungsfähig. Häufig lassen sich die Beschwerden durch konsequente Anpassungen der Haltung und Fütterung kontrollieren; ob Medikamente nötig sind, beurteilt der Tierarzt.
  • Schweres Asthma – früher auch RAO, COPD oder Dämpfigkeit genannt – tritt eher bei älteren Pferden auf, typischerweise im Alter von etwa 9 bis 12 Jahren. Das Pferd atmet selbst in Ruhe angestrengt, hustet häufig, hat geblähte Nüstern und entwickelt durch die verstärkte Bauchatmung eine typische „Dampfrinne“. Die Erkrankung ist nicht heilbar, ihre Beschwerden lassen sich jedoch häufig gut kontrollieren.

Darauf sollten Sie achten: Husten zu Beginn der Arbeit oder beim Heufressen, Nasenausfluss, schnelle Atmung nach Belastung, eine lange Erholungsphase und sichtbar verstärkte Bauchbewegungen beim Ausatmen.

Aus eigener Erfahrung kennen wir auch ältere Pferde, die zu Beginn der Arbeit gelegentlich abhusten. Das allein bedeutet noch nicht, dass sie Asthma haben. Wiederkehrender Husten sollte trotzdem tierärztlich abgeklärt werden.

Was löst die Beschwerden aus?

Equines Asthma kann eine erbliche Grundlage haben. Eine wichtige Rolle spielt aber auch die Umgebung, in der das Pferd lebt. Manche Pferde haben eine stärkere genetische Veranlagung, bei anderen entwickeln sich die Beschwerden im Zusammenhang mit einer langfristigen Belastung durch Staub, Schimmelsporen und andere Reizstoffe.

Bei empfindlichen Pferden kommt es zu einer überschießenden Entzündungsreaktion in den Atemwegen. Die Bronchien verengen sich, es entsteht übermäßig viel Schleim und das Atmen fällt schwerer. Es geht also nicht nur um den Staub selbst, sondern auch darum, wie der Organismus des einzelnen Pferdes darauf reagiert.

Die Beschwerden können auch bei einem Pferd auftreten, das zuvor keine Atemprobleme hatte. Umgekehrt muss ein erblich vorbelastetes Pferd keine ausgeprägten Symptome entwickeln, wenn es in einer geeigneten Umgebung mit möglichst wenigen Reizstoffen lebt.

Die häufigsten Auslöser:

  • Heu – selbst optisch schönes Heu kann feinen Staub und Schimmelsporen enthalten. Besonders ungünstig sind das Aufschütteln und die Fütterung aus einem hoch aufgehängten Heunetz.
  • Stroh – vor allem minderwertiges Stroh ist eine erhebliche Staubquelle.
  • Ein geschlossener Stall – schlechte Belüftung, Ammoniak aus dem Urin und das Fegen der Stallgasse, während die Pferde drinnen stehen.
  • Winter und Frühjahr – die Pferde verbringen mehr Zeit im Stall, wodurch sich die Beschwerden verstärken können.
  • Weidegang – es gibt auch eine sommerliche Form, bei der Pollen oder andere Allergene im Freien eine Rolle spielen. Bei solchen Pferden muss der Weidegang gegebenenfalls eingeschränkt werden.
  • Vererbung – in manchen Zuchtlinien ist das Risiko erhöht.

Pferd und CBD-Öl für Pferde

Die möglichen entzündungshemmenden und immunmodulierenden Eigenschaften von CBD werden erforscht.
Ein Nutzen bei equinem Asthma ist bislang nicht klinisch belegt.

Warum reicht selbst die Haltung im Freien manchmal nicht aus?

Besitzer von Pferden mit Asthma hören häufig die Empfehlung, ihr Pferd draußen zu halten. In vielen Fällen ist das ein sinnvoller Schritt, doch es gibt einen Haken: Ein Pferd kann rund um die Uhr draußen leben und trotzdem ständig Staub ausgesetzt sein.

Typische Beispiele sind ein trockener Auslauf mit festgetretenem Boden, auf dem jede Bewegung Staub aufwirbelt, oder ein trockener Heuballen, an dem die Pferde den ganzen Tag stehen.

Die Tierärztin MVDr. Dominika Bartošková weist in einem Interview mit Dušnost.cz (auf Tschechisch) auf einen weiteren häufigen Fehler hin: Das betroffene Pferd hat zwar staubarme Einstreu und aufbereitetes Heu, die Nachbarpferde stehen jedoch auf Stroh und bekommen trockenes Heu. Der Staub verteilt sich im gesamten Stall.

Es genügt deshalb nicht, nur die Box oder das Futter eines einzelnen Pferdes anzupassen. Man muss die gesamte Umgebung berücksichtigen.

Außerdem gilt: Husten bedeutet nicht automatisch Asthma. Dahinter können auch Infektionen, Parasiten, Herzerkrankungen oder Tumoren stecken. Deshalb sollte jedes Pferd mit Atemproblemen zunächst tierärztlich untersucht werden, bevor Ergänzungen ins Futter kommen. Der Tierarzt hört das Pferd ab und kann bei Bedarf eine Endoskopie der Luftröhre, eine bronchoalveoläre Lavage (BAL) zur Beurteilung der Entzündung oder weitere Untersuchungen wie Blutbild, Röntgen und Ultraschall durchführen.

Was hilft wirklich?

Entscheidend ist ein konsequentes Haltungs- und Fütterungsmanagement. Diese fünf Grundregeln haben sich langfristig bewährt:

  1. Möglichst viel Zeit im Freien. Idealerweise eine ganzjährige Außenhaltung, sofern das Pferd nicht auf Allergene im Freien reagiert und der Auslauf nicht staubig ist.

  2. Staubarme Einstreu. Hochwertige Späne, geeignete Pellets, Hanfschäben oder anderes Material mit möglichst geringer Staubentwicklung.

  3. Heu aufbereiten. Trockenes Heu kann eine wichtige Quelle für Staub, Schimmelsporen und andere reizende Partikel sein.

  4. Kraftfutter und Pellets anfeuchten. Auch hochwertiges Futter ist nicht immer vollständig staubfrei.

  5. Staub bei der täglichen Arbeit vermeiden. Nicht in Anwesenheit des Pferdes fegen, nicht in geschlossenen Räumen putzen und staubige Reitplätze meiden.

Konsequenz ist wichtig. Wenn das Pferd nicht mehr hustet, bedeutet das noch nicht, dass die frühere Haltung und Fütterung wieder geeignet sind. Asthma kann gut kontrolliert sein, doch erneuter Kontakt mit den Auslösern kann die Symptome zurückbringen.

Reichen diese Maßnahmen nicht aus, entscheidet der Tierarzt über eine medikamentöse Behandlung. Dabei kommen unter anderem inhalative oder systemische Kortikosteroide und gegebenenfalls bronchienerweiternde Medikamente zum Einsatz.

Welche Rolle kann Hanfkraut bei Atemnot spielen?

Hanfkraut enthält natürlich vorkommende Cannabinoide, vor allem CBDA und CBD, sowie weitere Pflanzenstoffe. Cannabinoide werden unter anderem wegen ihrer möglichen entzündungshemmenden Wirkung untersucht.

Könnte Hanfkraut also auch Pferden mit Asthma helfen? Theoretisch ist das denkbar. Bislang fehlen jedoch klinische Studien, die seine Wirksamkeit speziell bei equinem Asthma bestätigen.

Einige Pferdehalter berichten, dass ihre Tiere nach der Ergänzung mit Hanfkraut weniger husteten oder insgesamt ausgeglichener wirkten. Dabei handelt es sich um individuelle Beobachtungen, bei denen andere Einflussfaktoren nicht ausgeschlossen werden können.

Auch die Art der Verabreichung ist wichtig. Trockenes Hanfkraut kann stauben, was bei empfindlichen Atemwegen unerwünscht ist. Es sollte deshalb als Aufguss zubereitet werden, ähnlich wie Tee, damit es nicht staubt.

Auf unserer Ranch verwende ich Hanfkraut bei Pferden seit mehr als fünf Jahren.
Im Video zeige ich die Zubereitung Schritt für Schritt.

Hanfkraut ersetzt weder eine tierärztliche Behandlung noch ein geeignetes Haltungs- und Fütterungsmanagement. Es kann als ergänzende Maßnahme besprochen werden; Eignung, Sicherheit und Dosierung müssen jedoch individuell beurteilt werden.

Erfahrungen aus der Praxis mit Hanfkraut

Die folgenden Berichte sind persönliche Erfahrungen und keine wissenschaftlichen Studien.

„Ich habe zu Hause keine Pferde mit Asthma. Im Winter gebe ich ihnen Hanfkraut aber als Ergänzung ins Futter und zur Vorbeugung, weil gerade dann, wenn sie mehr Zeit im Stall verbringen, am häufigsten Husten auftritt.“

Lucie Garabášová

„Ich habe Hanfkraut immer auf Vorrat. Sobald eines meiner vier Pferde anfängt zu hüsteln, gebe ich es ins Futter. Der Husten beruhigt sich dann sehr schnell.“

Renata R.

„Bisher sieht es so aus, als würde das Hanfkraut gut funktionieren. Myst geht es besser, während es Bella, die bisher nichts bekommt, eher schlechter geht. Deshalb bestelle ich noch ein Kilo und werde es beiden geben. So möchte ich herausfinden, ob es wirklich am Hanfkraut liegt oder nur Zufall ist. Ich bereite es als Aufguss zu: Abends gieße ich es auf und morgens gebe ich alles ins Futter.“

Karolína D.

Wie bereite ich Hanfkraut zu?

Im Stall fehlt häufig eine Waage – oder die Batterie dafür. Deshalb gebe ich zu: Wir wiegen das Hanfkraut im Alltag nicht grammgenau ab, sondern verwenden eine Handvoll als Maß. Für den Aufguss für ein Pferd gebe ich eine kleine Handvoll auf den Boden eines Eimers, übergieße sie mit heißem Wasser und lasse sie etwa fünf Minuten ziehen. Später gebe ich den Aufguss über das Futter. Ist er noch zu heiß, verdünne ich ihn mit Wasser und lasse ihn ausreichend abkühlen. Das Hanfkraut ist dann feucht und staubt nicht – bei einem Pferd mit empfindlichen Atemwegen ist das besonders wichtig.

Wenn ich den Aufguss für mehrere Pferde zubereite, verwende ich entsprechend mehr Pflanzenmaterial. Diese Schilderung beschreibt meine persönliche Zubereitung und ist keine wissenschaftlich ermittelte Dosierungsempfehlung.

Haltungs- und Fütterungsmanagement bei einem Pferd mit Atemproblemen

Besonders wichtig ist die passende Haltung und Fütterung:
aufbereitetes Heu, eine möglichst staubarme Umgebung und konsequente Betreuung.

Wo ist Hanfkraut erhältlich?

Als eigenes Produkt für Pferde bieten wir Hanfkraut derzeit noch nicht öffentlich im Onlineshop an. Unsere Hanftees sind erhältlich, die kleinen Packungen wären für Pferde jedoch schnell aufgebraucht und wenig wirtschaftlich. Schreiben Sie uns deshalb einfach an info@hanf-gesundheit.de oder kontaktieren Sie uns über unsere Kontaktseite. Gemeinsam klären wir Menge und Versand. Üblicherweise liefern wir ab einer Mindestmenge von 1 kg.

Hanf und Pferde: Was sagt die Wissenschaft?

Offen gesagt: Eine klinische Studie, die Hanf oder CBD gezielt bei Pferden mit Asthma untersucht, liegt bislang nicht vor. Einiges wissen wir dennoch:

  • Bei Mäusen und Ratten verringerte CBD in Versuchen Entzündungen der Atemwege (Vuolo et al., 2015 und 2019). Eine Maus ist jedoch kein Pferd – die Ergebnisse lassen sich nicht einfach übertragen.
  • Bei Pferden wurde vor allem die Sicherheit von CBD untersucht. In einzelnen Studien wurde CBD nach einmaliger Gabe und bei kurzfristiger Anwendung gut vertragen (Thomson et al., 2024; Eichler et al., 2023). Zugleich zeigte sich, dass Pferde oral verabreichtes CBD nur in geringem und individuell unterschiedlichem Maß aufnehmen (Di Salvo et al., 2025). Eine wirksame Dosierung bei equinem Asthma lässt sich daraus nicht ableiten.
  • In der Praxis wird CBD bei Pferden vor allem im Zusammenhang mit Schmerzen, Heilungsprozessen oder Unruhe eingesetzt. Die Erfahrungen beruhen überwiegend auf Berichten von Besitzern.

Es ist also nachvollziehbar, dass Hanf im Zusammenhang mit Entzündungsprozessen erforscht wird. Erste Daten zur kurzfristigen Verträglichkeit sind ermutigend. Dass Hanf oder CBD Pferden mit Asthma gezielt hilft, ist damit jedoch nicht bewiesen.

Vorsicht bei Turnieren

Wenn Sie mit Ihrem Pferd an Turnieren teilnehmen, müssen Sie bei Hanfprodukten die geltenden Anti-Doping- und Medikationsregeln beachten. CBD, CBDA und THC unterliegen den FEI-Regeln und dürfen bei entsprechenden Wettkämpfen nicht im Pferd nachweisbar sein. Die Ausscheidungsdauer kann je nach Pferd und Produkt variieren. Eine pauschale Pause von etwa fünf Tagen garantiert deshalb keinen negativen Test. Klären Sie die Anwendung und eine angemessene Karenzzeit mit dem behandelnden Tierarzt und prüfen Sie die jeweils aktuelle Verbotsliste des zuständigen Verbandes.

Welche weiteren natürlichen Ergänzungen kommen infrage?

Neben einer geeigneten Haltung, staubarmem Futter und tierärztlicher Betreuung können auch bestimmte natürliche Ergänzungen eine Rolle spielen. Interessante Ergebnisse lieferten insbesondere Untersuchungen zu Omega-3-Fettsäuren, Polyphenolen und Antioxidantien.

  • Omega-3-Fettsäuren (DHA) – die Studie von Nogradi et al. (2015) zeigte, dass DHA aus Meeresalgen zusammen mit einer staubarmen Fütterung bei Pferden mit Asthma Husten, Atemanstrengung und einige Entzündungsparameter verringerte. Hanf- und Leinöl enthalten ebenfalls Omega-3-Fettsäuren, vorwiegend jedoch ALA. Dafür sind nicht dieselben Wirkungen wie für DHA belegt.
  • Polyphenole – natürliche Antioxidantien, die beispielsweise in Pflanzen und Früchten vorkommen. Eine Studie aus dem Jahr 2025 deutete darauf hin, dass eine spezielle Polyphenolmischung Entzündungsprozesse in den Atemwegen asthmakranker Pferde günstig beeinflussen könnte.
  • Spirulina und Antioxidantien – in einer kleineren Studie verbesserten sich einige Atemwegssymptome nach der Gabe einer Ergänzung mit Spirulina und weiteren Inhaltsstoffen. Die Ergebnisse sind vielversprechend, aber vorläufig.
  • Kräuter für die Atemwege – traditionell werden beispielsweise Spitzwegerich, Thymian, Fenchel oder Anis verwendet. Sie können Teil einer ergänzenden Betreuung sein; ihre Wirksamkeit speziell bei equinem Asthma ist jedoch nicht ausreichend klinisch belegt.

PEA und Atemnot bei Pferden: ein interessanter Forschungsansatz

Neben Hanfinhaltsstoffen untersuchen Wissenschaftler auch Palmitoylethanolamid (PEA). Diese natürlich vorkommende Substanz ist an der Regulation von Entzündungsprozessen im Organismus beteiligt.

Interessante Ergebnisse lieferte eine Studie von Roviezzo et al. (2017). Darin verringerte PEA bei Mäusen die Entwicklung allergischer Atemwegsentzündungen, die Überempfindlichkeit der Bronchien und die Aktivierung von Mastzellen.

Könnte PEA also auch Pferden mit Asthma helfen? Theoretisch ist das denkbar, denn auch equines Asthma geht mit chronischen Entzündungen der Atemwege einher. Klinische Studien direkt an Pferden fehlen jedoch bislang. PEA für Pferde ist daher ein interessanter Gegenstand weiterer Forschung. Seine Wirksamkeit und die Sicherheit einer langfristigen Anwendung bei Pferden mit Asthma sind damit noch nicht gesichert. Eine mögliche Anwendung sollte vorab mit dem Tierarzt besprochen werden.

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Und was ist mit reinem CBD?

CBD (Cannabidiol) ist vor allem aufgrund seiner möglichen entzündungshemmenden und immunmodulierenden Eigenschaften von Interesse. Sein Einfluss auf Entzündungsprozesse wird auch im Zusammenhang mit Asthma und anderen Atemwegserkrankungen untersucht.

Experimentelle Tierstudien (Vuolo et al., 2015 und 2019) zeigten, dass CBD Atemwegsentzündungen verringern, die Produktion entzündlicher Zytokine beeinflussen und bestimmte asthmabedingte Veränderungen des Lungengewebes begrenzen kann.

Direkt bei Pferden gibt es bislang keine klinische Studie, die die Wirksamkeit von CBD bei Asthma bestätigt. Die bisherigen Untersuchungen an Pferden konzentrierten sich vor allem auf Aufnahme, Verträglichkeit und Sicherheit. Einige kurzfristige Studien sind ermutigend, erlauben aber keine Aussage über eine wirksame Dosis bei equinem Asthma.

Auch im Zusammenhang mit menschlichem Asthma interessieren sich Forschende für das Endocannabinoid-System und die mögliche Wirkung von CBD auf Entzündungsprozesse. Die unten verlinkten Studien sind jedoch überwiegend präklinisch und belegen keine wirksame Asthmatherapie beim Menschen.

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Kann ein Pferd mit Asthma ein erfülltes Leben führen?

In vielen Fällen ja. Das ist jedoch sehr individuell. Ich habe im Laufe meines Lebens mehrere Pferde mit Asthma kennengelernt, und die Verläufe waren sehr unterschiedlich. Bei einem Pferd zeigten sich Atemprobleme nur beim Bergaufgaloppieren, ein anderes hatte nur zu einer bestimmten Jahreszeit Beschwerden. Ich kannte aber auch ein Pferd, das regelmäßig Medikamente inhalieren musste und kaum noch belastbar war. Es hängt also stark davon ab, welche Form und welchen Schweregrad die Erkrankung bei Ihrem Pferd hat.

Mit einer geeigneten Haltung, konsequent angepasster Fütterung und tierärztlicher Betreuung bestehen häufig gute Chancen auf eine gute Lebensqualität. Auch Bewegung kann wichtig sein; Art und Umfang müssen zur Belastbarkeit des Pferdes passen.


Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine tierärztliche Untersuchung oder Behandlung.

Quellen und erwähnte Studien:

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