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Cannabinoide sind eine Gruppe von Substanzen, die im Pflanzenreich lediglich in Hanf auftreten. Was genau sind Cannabinoide und warum sind sie so wichtig für unseren Körper? Was sind sie und wie funktionieren sie?

Die bekannteste Cannabinoiden

Zu den bekanntesten Cannabinoiden gehört u.A. THC (Tetrahydrocannabinol), CBD (Cannabidiol), CBN (Cannabinol) und CBC (Cannabichromen), CBG (Cannabigerol). Finden Sie mehr Info über Top 10 Cannabinoide und ihre Wirkungen

THC ist die hauptsächliche psychoaktive Substanz, die sich im Hanf befindet. Im Industriehanf kommt diese Substanz jedoch nahezu nicht vor, bzw. ihre Konzentration beträgt max. 0,2% gemäß EU-Normen.

Cannabinoid-Rezeptoren (Typ 1) befinden sich insbesondere im zentralen Nervensystem, deshalb wird ihre Nutzung bei der Behandlung unterschiedlicher Nervenschädigungen und neurodegenerativer Krankheiten inklusive der Parkinson- und der Alzheimer Krankheit untersucht.

Cannabinoid-Rezeptoren (Typ 2) finden wir auch in weiteren Systemen, wie dem Immun-, dem Verdauungs- oder dem Fortpflanzungssystem, wir finden sie auch in Knochen, Haut, Lunge, hormonalen Drüsen, Augen und an anderen Stellen im Körper. Es wird darüber nachgedacht, dass Cannabinoide auch bei der Behandlung weiterer Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes, Schuppenflechte oder rheumatischer Arthritis angewendet werden könnten, sie könnten auch bei der Behandlung von Krebs, Darmkrankheiten oder chronischen Schmerzen nützlich sein.

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Cannabinoid Rezeptoren - wie funktionieren sie?

Die Aufgabe der Rezeptoren besteht darin, die grundlegenden Lebensfunktionen des Körpers zu stimulieren und zu steuern. Diese Funktionen sind: Geschmack, Schmerz, Temperatur, Entzündungsprozesse im Körper...

Die grundlegenden Lebensfunktionen werden durch Endocannabinoide und Phytocannabinoide beeinflusst. Endocannabinoide sind körpereigene Stoffe und werden vom Körper selbst produziert. Phytocannabinoide sind pflanzliche Cannabinoide, die in Cannabis vorkommen und Endocannabinoide ersetzen können.

Befindet sich der menschliche Körper in einem Ungleichgewicht, reichen die Endocannabinoide für seine Funktion nicht mehr aus, und es ist notwendig, ihn mit pflanzlichen Cannabinoiden zu versorgen, d. h. ihm Phytocannabinoide zuzuführen. Diese helfen, das Gleichgewicht wiederherzustellen.

Cannabinoide wirken auf das Endocannabinoid System

Das Cannabinoidsystem existiert seit über 600 Millionen Jahren und entwickelte sich in der Antike vor der Ankunft der Dinosaurier. Seitdem hat es sich ständig weiterentwickelt und ist in allen Tierarten vorhanden. Daher sind alle lebenden Organismen, einschließlich Menschen und Tiere, in der Lage, die in den Hanfpflanzen enthaltenen Cannabinoide dank der CB1-Rezeptoren, die im Gehirn und im Nervensystem zu finden sind, und der CB2-Rezeptoren, die Teil unseres Immunsystems sind, aufzunehmen. Das Endocannabinoid System hat einen entscheidenden Einfluss auf eine Reihe von Lebensfunktionen wie Fortpflanzung, Emotionen, Schlaf und Nahrungsaufnahme.

 

Wirkungen von Cannabinoiden

Cannabinoide modellieren Funktionen im Endocannabinoid-System und harmonisieren so natürliche Prozesse im Körper - mit Auswirkungen auf Schlaf, Depression, Schmerz... Lesen Sie mehr über die Wirkungen von CBD.

Nebenwirkungen von Cannabinoiden

CBD hat nicht viele Nebenwirkungen. Wenn welche auftreten, dann können das sein: Übelkeit, Durchfall oder Kopfschmerzen.

Auch CBG hat kaum Nebenwirkungen und soll sogar die psychoaktiven Wirkungen von THC aufheben. Lesen Sie mehr darüber: Nebenwirkungen von CBG.

Cannabinoide sind vom Beginn des Lebenszyklus an unabkömmlich

Die Cannabinoide sind sehr wichtig für Funktion und Entwicklung des menschlichen Organismus, deshalb sind sie auch in der Muttermilch enthalten. Wussten Sie, dass CBD (Cannabinoide) natürlicherweise in der Muttermilch auftrittCBD (Cannabinoide) natürlicherweise in der Muttermilch auftritt?

Im Jahr 1992 entdeckte der Chemiker Raphael Mechoulam die Endocannabinoide. Das Endocannabinoid System im Gehirn ist selbst in den frühesten Phasen der menschlichen Entwicklung von größter Bedeutung. Cannabinoid (CB)-Rezeptoren “vervielfachen sich in der Plazenta und gewährleisten die neurochemische ‘Cross-Kommunikation’ zwischen dem Embryo und der Mutter,” und dann agieren sie als Wegweiser für die “neurale Stammzellproliferation und -differenzierung” beim Fötus. Vereinfacht ausgedrückt helfen sie dem Gehirn des Babys dabei, Ressourcen auf die richtigen Entwicklungsbahnen zu verteilen. Cannabinoide sind für die Entwicklung des Kleinkinds so bedeutend, dass sie selbst in der Muttermilch vorkommen. Die Forscherin Ester Fride konnte zeigen, dass die Jungen von Mäusen ohne CB-Rezeptoren sich nicht richtig entwickeln konnten.

Bei Erwachsenen helfen die Endocannabinoide bei der Neurogenese, oder dem Wachstum von neuen Hirnzellen, die bewirken, dass Stammzellen ihren Weg dorthin finden, wo sie gebraucht werden und freigesetzt werden, um Schäden von beispielsweise Schlaganfällen oder Hirntraumata zu reparieren. Chronischer Stress mindert das Vorkommen einiger Endocannabinoide im Gehirn und Körper und wirkt sich damit auf alle Funktionsweisen des menschlichen Körpers aus—wahrscheinlich ist das ein Grund, warum Menschen eher krank werden, wenn sie unter Stress leiden.

Die Endocannabinoide helfen nicht nur dabei, die Stabilität und Entwicklung des Körpers zu moderieren, laut der Zeitschrift The Scientific American, “verbessern sie auch eine Art des Lernens, die als Langzeitpotenzierung (LTP) bezeichnet wird.” Bei diesem Vorgang werden Informationen gespeichert, indem die Synapsen gestärkt werden. Indem die Verbindung zwischen zwei Neuronen gestärkt wird, hilft die Langzeitpotenzierung dabei, dass Erinnerungen sich festigen können, was einen Zusammenhang zwischen erhöhter LTP und der Behandlung von Erkrankungen wie Alzheimer vermuten lässt.

Die Regulierung und die gesunde Funktionsweise des Endocannabinoid-Systems sind ausschlaggebend für die menschliche Entwicklung und machen dieses Gebiet vielleicht zu einem der wichtigsten Forschungsfelder in der gegenwärtigen Medizin. Weil diese Chemikalien in unserem Körper so weit verbreitet sind bleibt nur zu hoffen, dass die Wissenschaft bald alle Möglichkeiten, um das Endocannabinoid-System zu beeinflussen, erforschen und ausschöpfen wird.


Quelle:

https://cc101sac.com/blog/what-are-cannabinoids-and-why-are-they-so-important/

https://www.greenrelief.ca/blog/cannabinoid-receptors/


Autorin des Artikels:

Lucie ist seit mehreren Jahren in Hanf Gesundheit.de tätig, sie ist die Autorin der Hanf-Linie für Tiere und man kann sie vor allem in der Hanfberatung finden, wo sie vor allem bei der Verwendung von CBD für Tiere berät.

Lucie erweitert ständig ihr Wissen, besucht verschiedene Kurse und konzentriert sich hauptsächlich auf den Bewegungsapparat von Hunden und Pferden und die richtige Ernährung.

In ihrer Freizeit hilft sie ausgesetzten Tieren und züchtet amerikanische Pferde.

Wenn Sie mehr über Lucie erfahren möchten, können Sie ihr Linkedln- oder Facebook-Profil besuchen.

Und wenn Sie mit Lucia in Kontakt treten möchten, können Sie ihr eine E-Mail an lucie@hanf-gesundheit.de schicken.

 

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    Motion · vor 4 Jahren
    Gibt es für die oben getroffenen Aussagen wissenschaftliche Belege? Ich würde mich wirklich freuen, wenn oben genanntes der Wirklichkeit entspricht und die Fakten nachweisbar sind. Sie würden auch gleichzeitig die Thematik viel näher an andere noch misstrauische Menschen heranführen.

    So bitte...
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